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10.04.14 19:34 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Top-News, Heim-Anwender, SOHO, KMU, Digital Lifestyle, Audio, Homenetworking, Netzwerk-Player, Unterhaltungselektronik
Von: Arno Kral

Sonos Play:1 - mehr Sound als Schein im Multi-Room-Einsatz

Trotz ihrer extrem kompakten Abmessungen entwickeln die Aktivboxen mit integriertem Streaming-Client einen beachtlichen Bass.


Sonos Play:1 bietet durch doppeltem Membran-Hub viel Bass aus wenig Volumen.

Sonos Play:1 bietet durch doppeltem Membran-Hub viel Bass aus wenig Volumen.

Die Play:1-kann paarweise als Rear-Speaker in einem Dolby-5.1-System zusammen mit dem PlayBar…

Die Play:1-kann paarweise als Rear-Speaker in einem Dolby-5.1-System zusammen mit dem PlayBar…

… oder als transportable Stand-Alone Aktiv-Box, etwa im Badezimmer, …

… oder als transportable Stand-Alone Aktiv-Box, etwa im Badezimmer, …

… oder als Stremaing-Client in der Lese-Ecke eingesetzt werden.

… oder als Stremaing-Client in der Lese-Ecke eingesetzt werden.

München – Sonos zählt zu den Pionieren drahtlos vernetzter Multi-Room-Audi-Systeme im gehobenen Qualitäts-Segment. Sonos-Audio-Systeme sind durchweg Netzwerk-fähig und arbeiten als Streaming-Client (Netzwerk-Player) für lokale Musikspeicher (Windows Media, iTunes, Linux-NAS) oder Internet-basierte Musikdienste wie Deezer, Napster, TuneIn, Spotify, Wolfgang's Vault, Songs on Demand, neuerdings sogar Google Play Music, etc…

Schon die ersten, damals noch "ZonePlayer" genannten System ohne Lautsprecher, aber wahlweise mit Stereo-Verstärker (damals ZP100, heute "Connect:Amp") oder ohne (damals ZP80, heute als "Connect" im Handel), kommunizierten untereinander drahtlos über eine SonosNet genannte Variante des WLAN-G-Standards (IEEE802.11g, 2,4 GHz), hatten jedoch noch keine integrierten Lautsprecher.

Das änderte sich mit der Play:5, einem formschönen System, das sich durch die Anordnung seiner fünf integrierten Lautsprecher-Chassis (1x Bass-, 2x Mittel, 1x Hoch-Töner) sogar einzeln als Stereo-System einsetzen lässt. Dann folgte mit der Play:3 erstmals ein aktiver Lautsprecher mit drei Chassis und drei Class-D-Audio-Verstärkern, dessen WLAN sowohl im 2,4- als auch auch im weniger bevölkerten, aber kurzreichweitigeren 5-GHz-Frequenzband funken konnte, sowie der aktive Sub-Woofer Sonos Sub, in dem zwei elliptische, in zwei gefalteten Wave-Guides ovale Chassis wie ein Boxermotor gegeneinander arbeiten und damit einen trotz der relativ geringen Abmessungen einen beeindruckend voluminösen Bass generieren. Auf diesen Bass ist beispielsweise der Sonos PlayBar angewiesen, der für den Einsatz vor respektive unter dem Flachbildschirm des Digitalfernsehers entwickelt wurde, dem es aber, trotz seiner neun Software-gesteuerten Lautsprecher-Chassis, "unten herum" an Volumen mangelt.

Play:1 – mehr Bass als es den Anschein hat
Beeindruckend voluminös fällt auch der Bass aus, den die jüngsten Sonos-Aktiv-Streaming-Clients erzeugen: Die Play:1 ist mit zwei Chassis bestückt, von denen eines die Höhen, das andere Mitten und Bass wiedergibt. Eine Sonos-Erfindung soll dafür sorgen, dass der Konus des Tieftöners mit doppelt so großem Hub wie herkömmliche Chassis arbeitet – eine Erklärung für die erstaunlich kraftvolle Klangentfaltung "unten herum", trotz der geringen Abmessungen von  161,45 mm x 119,7 mm x 119,7 mm. Wie alle anderen aktiven Sonos-Systeme lassen sich zwei Play:1 ebenfalls als Stereo-Paar konfigurieren – und als solches entfalten sie ein erstaunlich klares und durchgezeichnetes Klangbild.

Die Play:1 lassen sich nicht nur als Stereo-Paar konfigurieren, sondern auch im drahtlosen Verbund mit dem Sonos PlayBar als Rear-Speaker einsetzen. In diesem Fall werden sie über das 5-GHz-WLAN-Frequenzband angesteuert – in allen anderen Fällen im 2,4-GHz-Band. Wie alle Sonos-Systeme – ausgenommen die Play:3-Aktiv-Streaming-Clients – sind auch die Play:1 an ihrer Rückseite mit einer RJ-45-Buchse zum Anschluss eines Ethernet-Kabels versehen. Damit kann beispielsweise ein Notebook über die Play:1 auf das Internet zugreifen. Andererseits kann eine Play:1 über seine Ethernet-Buchse mit dem heimischen Internet-Access-Device (DSL- oder Kabel-Router) verbunden werden und so für alle anderen Sonos-Geräte die Brücke ins Internet schlagen. (Praktischer ist es, für diesen Zweck eine Sonos Bridge zu verwenden, deren einzige Aufgabe aus der Verlängerung des Internets in das drahtlose SonosNet besteht).

Play:1 in der Praxis
Soviel vorweg: Obwohl Sonos für eine Play:1 stolze 199 Euro verlangt, will sie der Tester nicht mehr missen. Weil sie klein und kompakt sind, folgen sie ihm überall hin, wo er gerade Musik haben will: In der Garten, ins Bad, zur Party in den Keller… Im Normalfall aber haben sie ihren festen Platz im Regal über dem Schreibtisch im Arbeitszimmer gefunden, wo sie weitaus größere Speaker-Klötze zu verdrängen wussten.

Angesteuert werden die Play:1 wahlweise per Smartphone, Tablet, einer dedizierten Sonos-Hardware- oder einem (Windows- oder Mac-) Desktop-Controller. Wer allerdings die Tonausgabe seines Rechers auf die Play:1 lenken will, benötigt nach wie vor eine Sonos Connect, denn die digitale Wiedergabe vom Recher auf ein Sonos-System funktioniert – obschon technisch überhaupt kein Problem – immer noch nicht. Statt dessen muss der Anwender in diesem Fall den Umweg über die analoge Audio-Ausgabe wählen – um den analog ausgegebenen Audio-Ton via Connect redigitalisiert übers SonosNet streamen zu können.


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