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22.04.14 16:04 Alter: 7 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Heim-Anwender, WLAN, Glasfaser, Strukturierte Verkabelung, Mobile Generation
Von: Maurice Hempel

Kabel Deutschland: WLAN-Offensive wird fortgesetzt

Bis Ende Juni 2014 sollen mehr als 60 weitere Städte Teil des WLAN-Hotspot-Netzes von Kabel-Deutschland werden. Das bereits aus über 300.000 WLAN-Hotspots bestehende Netzwerk bietet in 13 Bundesländern Zugangspunkte zum mobilen Surfen.


Kabel Deutschland Hotspot Logo

Kabel Deutschland Hotspot Logo

Verteilerkasten mit WLAN-Haube im Aufriss.

Verteilerkasten mit WLAN-Haube im Aufriss.

Mit dem "Hotspotfinder KD" finden Sie den nächstgelegenen Kabel-Deutschland-WLAN-Hotspot.

Mit dem "Hotspotfinder KD" finden Sie den nächstgelegenen Kabel-Deutschland-WLAN-Hotspot.

Kabel Deutschland Logo

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Unterföhring – Der Ausbau des WLAN-Hotspot-Netzes des Kabelnetz-Betreibers Kabel Deutschland startet in den nächsten Wochen mit der Anbindung von weiteren 60 deutschen Städten. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Internetverbindungen an öffentlichen Plätzen.

Die Infrastruktur des Breitband-Kabelnetzes von Kabel Deutschland besteht durchgehend aus Glasfaser- und Koaxialkabeln und basiert auf dem DOCSIS-3.0-Standard (Data Over Cable Service Interface Specification). DOCSIS ist im OSI-Schichtenmodell in den ersten beiden Schichten angesiedelt (Physical beziehungsweise Datalink Layer) und stellt so die Plattform für die Datenübertragung und -sicherung. Mit DOCSIS 3.0 stehen in Empfangsrichtung (Downstream) Datentransferraten von bis zu 200 MBit/s und in Senderichtung (Upstream) bis zu 108 MBit/s zur Verfügung. Standardmäßig liegt der Frequenzbereich pro Kanal (Downstream) bei 50 bis 862 MHz beziehungsweise 5 bis 65 MHz. Durch Bündelung der Kanäle kann bei Anwendung des DOCSIS-3.0-Standards die maximalen Datenraten um ein Achtfaches erhöht werden.

Wie Kabel Deutschland mitteilte, sollen in den kommenden Jahren mit der Weiterentwicklung des DOCSIS-3.1-Standards die verfügbaren Breitband-Kapazitäten des Netzwerks abermals steigen. Die nächste Phase des DOCSIS-Standards bietet dann auf 24 Kanälen ein Frequenzband von bis zu 1000 MHz und eine Datentransferrate von 1 GBit/s im Downstream und entsprechend 300 MBit/s Upstream-Kapazität.

Unter anderem sollen Görlitz, Ludwigshafen, Lüneburg und Schwerin vom Netzausbau profitieren. Nachdem das Pilotprojekt in Berlin und Potsdam startete, gingen in einer zweiten Ausbaustufe 70 bayrische Städte und Gemeinden sowie deutschlandweit 20 weitere Städte ans Hotspot-Netz. Die Hotspots erkennt man vor Ort zum einen am Hotspot-Logo und zum anderen an einer Box - der "WLAN-Haube" - auf dem Straßen-Verteilerkasten.

Zusätzlich zu diesen Ausbauplänen setzt das Unternehmen seit Februar 2014 ähnlich wie die Deutsche Telekom auf den sogenannten "Homespot-Service", hinter dem sich ein WLAN-Community-Netz verbirgt. Dazu wird den teilnehmenden Kunden per Remote-Zugriff zum bestehenden WLAN-Netzwerk ein zweites installiert, das die Mitglieder der Community mitbenutzen können. Die Teilnahme am diesem Homespot-Service ist freiwillig und soll für den Anschlussinhaber keine Nachteile bringen, da Kabel Deutschland hierfür zusätzliche Bandbreite schaltet, die dann dem öffentlichen Hotspot zur Verfügung steht.

Die Nutzung ist aber nicht nur Kunden von Kabel Deutschland vorbehalten. Jedermann kann den Hotspot-Service täglich 30 Minuten lang kostenlos nutzen. Vorraussetzung ist das Akzeptieren der Nutzungsbedingungen über den Web-Browser. Für Smartphone- oder Tablet-Anwender gibt es außerdem eine kostenlose App für iOS und Android, mit der sich geeignete WLAN-Hotspots im Umfeld anzeigen. Die App steht in den entsprechenden Stores zum Download zur Verfügung. Die App unterscheidet zwischen Homespots, Indoor-Hotspots und Outdoor-Hotspots und bietet in einem Info-Fenster Basis-Informationen zum jeweiligen Zugangspunkt.


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