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02.05.14 11:50 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Administratoren, Errichter, KMU, SOHO, Virtualisierung, Anti-Virus, Anti-Spam, Anti-Phishing, Hacking
Von: Maurice Hempel

Kaspersky schickt Light-Agenten in virtuelle Umgebungen

Kaspersky Lab bietet mit einer Light-Agenten-Lösung erweiterten Schutz für virtuelle Umgebungen auf Basis von Hyper-V, VMware und Xen.


Kaspersky Logo

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Schutzmöglichkeiten der virtuellen Umgegung durch Kaspersky Virtualization Light Agent

Schutzmöglichkeiten für die virtuelle Umgebung durch Kaspersky Virtualization Light Agent.

Moskau/Ingolstadt – Mit der Light-Agent-Technologie erweitert der russsiche Sicherheitsexperte Kaspersky sein Angebot im Bereich der Sicherheits-Lösungen für virtuelle Umgebungen. Bei der Light-Agent-Lösung handelt es sich um eine Ergänzung zur etablierten agentenlosen Schutztechnologie für VMware: Kaspersky Security for Virtualization | Agentless. Die neue Sicherheits-Software ist speziell für Microsoft Hyper-V und Citrix XenServer optimiert. VMware-Nutzer können den agentenlosen Kaspersky-Virenschutz um die Light-Agent-Lösung erweitern.

Die neue Technologie soll die Vorteile der agentenlosen und der agentenbasierten Schutzmöglichkeit erstmals verbinden. In den Anfangszeiten der Virtualisierung liefen Anti-Virus-Lösungen direkt als Client oder gar Vollprogramm in der jeweiligen virtuellen Maschine, was deutlich zu Lasten der Performance ging. Mit der agentenlosen Lösung war man hier einen großen Schritt voran gekommen, da nun die Sicherheit-Prüfung von außen, also vom Host oder einer eigenen virtuellen Maschine aus kam und damit deutlich performanter wsr. Nachteil dieser Lösung ist jedoch, dass die Software nicht in der Lage ist, klassische IT-Sicherheits-Aufgaben an den virtuellen Endpoints zu übernehmen.

Agentenbasierte Sicherheits-Lösungen hingegen wickeln darüber hinaus noch klassische Sicherheits-Aufgaben wie Sicherheits-Management oder Netzwerkschutz ab. Dafür benötigen sie aber mehr Ressourcen, was sich negativ auf die Gesamt-Performance des Systems auswirkt. Eine weiterer Nachteil dieser Agenten-Variante ist, dass durch die Aktualisierungs-Prozesse der Viren-Datenbanken eine Sicherheitslücke entsteht, die "Instant-on Gap". Darunter versteht man die Zeit zwischen dem Starten der virtuellen Maschine (VM) und dem Download der jeweils aktuellen Sicherheits-Updates durch den Client auf jeder VM.

Die Light-Agent-Version der Kaspersky Security for Virtualization kombiniert den besseren Schutz der agentenbasierten Lösung mit der besseren Performance des agentenlosen Virenschutzes. Der Light-Agent ist ein kleines Stück Software auf der virtuellen Maschine, also direkt im jeweiligen Betriebssystem. Die eigentliche Arbeit macht eine eine dedizierte virtuelle Appliance. Da der gesamte Datenverkehr im Netz immer durch diese stets aktuelle Appliance läuft, sind alle virtuellen Maschinen (VM) vom ersten Augenblick an vollständig geschützt. Zusätzlich reduziert diese Lösung den Datenverkehr im Netz, da die Aktualisierung der Anti-Malware-Datenbank nicht auf jeder einzelnen VM erfolgen muss.

Außerdem erkennt das Scan-Verfahren bereits gescannte Dateien und greift auf die bekannten Ergebnisse zurück, was wiederum System-Ressourcen schont. Die Light-Agent-Version von Kaspersky Security for Virtualization umfasst alle bekannten Schutzfunktion von Kaspersky. Dazu zählen Application Control, Device Control, Internet-Zugriffs-Richtlinien sowie HIPS (Host-based Intrusion Prevention Systems) und eine Firewall. Anti-Phishing, die heuristische Dateianalyse und das cloudbasierte Kaspersky Security Network (KSN) fließen in den Echtzeit-Schutz mit ein. Die Steuerung der Sicherheits-Software erfolgt über die einheitliche Verwaltungskonsole des Kaspersky Security Centers beziehungsweise der speziellen Lösung für Unternehmen, der Kaspersky Endpoint Security.

Systenanforderungen und Verfügbarkeit
Kaspersky Security for Virtualization Light Agent läuft auf allen den virtuellen Umgebungen, die auf VMware ESXi 5.1 und 5.5 Hypervisors, Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 / 2012 und Citrix XenServer 6.0.2 / 6.1 aufsetzen und ist ab sofort in Deutschland, der Schweiz und Österreich verfügbar.


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