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21.05.14 13:31 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Heim-Anwender, Gamer, KMU, SOHO, Hacking, Verschlüsselung, Sicherheit, Authentifizierung
Von: Maurice Hempel

F-Secure stellt Passwörter auf den Prüfstand

Nach einer Umfrage des finnischen IT-Spezialisten sind kritische Benutzerkonten nicht ausreichend gesichert.


F-Secure Logo

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München – Passwörter müssen den Zugang zu vertraulichen Daten schützen. Wie sicher dieser Schutz ist, hängt in erster Linie davon ab, wie komplex die Kennwörter gewählt sind. Nur lassen sich komplexe Passwörter schwerer im Gedächtnis behalten als Namen, Geburtstage oder generische Passwörter á la "Passwort", "12345" oder ähnliches. Passwort-Manager sind da eine nützliche Alternative, um zwischen einer Vielzahl komplexer Passwörter den Überblick zu behalten.

Zunächst sollten Sie jedoch Passwörter wählen, die nicht in einem Wörterbuch stehen und/oder nicht weniger als sechs Zeichen lang sind. Es ist ratsam, Groß- und Kleinbuchstaben mit mindestens einer Zahl oder einem Sonderzeichen zu kombinieren. Derartige Kennwörter sind für Cyber-Kriminelle schwerer zu knacken. Passwörter sollten außerdem in keinem Fall identisch mit dem Benutzernamen sein und zudem keinen direkten Bezug zum Benutzer besitzen (Geburtsnamen, Lieblings-Band, Kosenamen, etc. …). 

Trotz der aktuellen Heartbleed-Misere herrschen nach wie vor schlechte Angewohnheiten im Umgang mit Passwörtern. Einer Umfrage der finnischen IT-Sicherheitsfirma F-Secure zufolge änderten zwar 57 Prozent der Befragten nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke ihre Zugangsdaten, jedoch nutzen die wenigsten starke und separate Passwörter für ihre Konten. Die Umfrage hatte außerdem ergeben, dass mehr als die Hälfte der 224 Teilnehmer der Umfrage mehr als 20 passwortgeschützte Online-Konten besitzen. Gerade einmal 15 Prozent der Befragten besitzen weniger als zehn Benutzerkonten bei diversen Web-Services.

Aufgrund der Ergebnisse rät F-Secure, für kritische Konten, die es zu schützen gilt, einzigartige und starke Passwörter zu wählen. Gemeint sind dabei vor allem alle Konten mit Kreditkarten-Informationen, Online-Banking- und Email-Konten sowie die Konten der sozialen Netzwerke. Es liegt in der Natur der Sache, dass mit kniffligen Zugangsdaten eben nicht nur der Grad an Sicherheit, sondern genauso die Anforderung an das Gedächtnis steigt. Wem das gratis Gedächtnistraining nicht taugt, kann auf einen Passwortmanager zurückgreifen. Ein Passwortmanager ist nichts anderes als eine Kennwort-Verwaltungs-Software, die Kennwörter verschlüsselt, speichert und generiert. Zudem erlaubt ein solches Tool mit nur noch einem Passwort auf die gespeicherten Konten zuzugreifen. Die Lösungen sind nahezu für alle Geräte, egal ob Smartphone, Tablet oder Notebook und mitunter sogar als Freeware verfügbar.

F-Secure bietet beispielsweise das Verwaltungs-Tool F-Secure Key als Gratis-Version zum Herunterladen an. Der Passwortmanager besitzt als Zusatz-Funktion ein integriertes Nachrichtenfeld von F-Secure Labs, das über aktuelle Hacking-Vorfälle informiert. Die Premium-Version der Software synchronisiert dazu verschlüsselten Passwort-Daten zwischen allen Endgeräten der Nutzer, unabhängig ob es sich um ein Android- oder iOS-basiertes System handelt.  

Preise und Verfügbarkeit
F-Secure Key ist kostenlos für die Nutzung auf einem Gerät. Um Kennwörter zwischen Geräten zu synchronisieren, werden jährlich 14,50 Euro berechnet. F-Secure Key ist für Android 4.0 und höher, iOS 5 und höher, Windows 7 und höher sowie Mac OSX 10.7 und höher verfügbar. Der F-Secure Key ist im Apple App Store, in Google Play und auf der Herstellerseite zu finden.


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