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15.07.14 11:10 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Top-News, Errichter, Heim-Anwender, KMU, SOHO, Digital Lifestyle, Digitalvideo, Fernbedienung, Homenetworking
Von: Arno Kral

DVBLogic macht NAS, PC und Raspberry Pi zum TV-Server fürs Heimnetz

Via NAS verteilt die Software DVBLink V5 Fernsehsendungen auf Tablets und Smartphones im Heimnetz oder per Internet sogar weltweit. Automatisch adaptiert die Software Streams auf Bildschirmgröße respektive Bandbreite des Wiedergabegeräts.


DVBLogic DVBLink V5 auf einem Tablet.

DVBLogic DVBLink V5 auf einem Tablet.

DVBLogic DVBLink-V5-Programm-Guide auf einem Windows-Media-Center-Client.

DVBLogic DVBLink-V5-Programm-Guide auf einem Windows-Media-Center-Client.

DVBLogic DVBLink-V5-Live-TV auf einem Windows-Media-Center-Client.

DVBLogic DVBLink-V5-Live-TV auf einem Windows-Media-Center-Client.

DVBLogic DVBLink-V5-Programm-Guide auf dem Raspberry-XBMC-PVR-Client.

DVBLogic DVBLink-V5-Programm-Guide auf dem Raspberry-XBMC-PVR-Client.

DVBLogic DVBLink-Programm-Guide auf Web-Interface.

DVBLogic DVBLink-Programm-Guide auf Web-Interface.

DVBLogic DVBLink-Demo durch CEO Pavlo Barvinko bei Tom's Networking.

DVBLogic DVBLink-Demo durch CEO Pavlo Barvinko bei Tom's Networking.

DVBLogic DVBLink-Demo auf Raspberry Pi bei Tom's Networking.

DVBLogic DVBLink-Demo auf Raspberry Pi bei Tom's Networking.

DVBLogic-Logo.

DVBLogic-Logo

DVBLogic DVBLink-Logo.

DVBLogic DVBLink-Logo

Eindhoven - Der Markterfolg von Tablets führt dazu, dass immer mehr Anwender das TV-Programm auf ihrem mobilen Flachcomputer sehen wollen. Zwar gibt es diskrete Produkte in Form von Hardware-Erweiterungen zum Anstecken an Tablet oder Smartphone, doch die zielen eher auf den Einsatz unterwegs. Für das Heimnetz bietet nun DVBLogic eine zentralisierte Lösung an, die im Wesentlichen aus Software besteht. Sehr viele Haushalten legen ihre Mediendateien auf einem zentralen, vernetzen Speichergerät, dem NAS (Network Attached Storage) ab, also einem Datenspeicher mit eigenem Prozessor, auf den Server-Software dafür sorgt, dass ein oder mehrere Anwender gleichzeitig auf verschiedene Dateien zugreifen können um sie auf einem vernetzten Endgerät wiederzugeben. De facto steckt in jedem NAS ein PC mit eigenem Betriebssystem, das auch andere Programme ausführen kann – etwa die Software DVBLink, die die holländische Firma DVBLogic Ende Mai in der Version 5 vorgestellt hat.

In Analogie zum gemeinsamen Zugriff auf Dateien kann DVBLink V5 gespeicherte oder Live-Video-Streams auf Endgeräte im Heimnetz zu verteilen und, sollte der Anwender sein NAS für sich selbst aus dem Internet erreichbar gemacht haben, sogar auf Endgeräte, die er unterwegs nutzt. 

Das niederländische Unternehmen DVBLogic bietet bereits seit mehreren Jahren umfassende Live-TV-Produkte für die Plattformen Windows, Raspberry PI oder NAS an. Die DVBLink-Software-Produkte für Netzwerkspeicher (NAS Systeme) und Windows-PCs komplettieren diese Plattformen für den Empfang und Aufnahme von Fernsehsendungen, geeignete Empfangsanlagen (etwa DVB-T-Sticks) vorausgesetzt, egal, ob sie via Satellit (DVB-S/S2), Kabel (DVB-C und QAM), terrestrisch (DVB-T/T2 und ATSC), IPTV oder analog ausgestrahlt werden.

Die Fähigkeiten von DVBLink V5 im Überblick:
 

  • Netzwerk- wie EPG-Schnittstelle für einen Web-Browser 
  • Unterstützung von Video-Transcoding für Live-TV und aufgezeichnetes TV auf Windows-, Linux-und NAS-Plattformen
  • Transcodierte Live-TV und TV-Aufnahmen werden im Web-Browser wiedergegeben auf allen Client-Plattformen (Linux, Mac, Windows) 
  • Streaming mehrerer Kanäle aus dem gleichen Transponder für DVBLink TVSource 
  • Schnittstelle zur Überwachung aller Server-Streaming-Aktivitäten 
  • Integration sozialer Netzwerke, um Programme und/oder Aufnahmen zu teilen 
  • Aufnahmeliste basierend auf Suchmuster 
  • Internet-Update für Transponder-Dateien und andere DVBLink-Ressourcen

Die neue Version steht unter http://dvblogic.com/de zum Download bereit. Sie unterstützt ab sofort sogar Ubuntu Linux OS und die Western Digital NAS MyCloud EX2 und EX4.

Versions-Hinweis
Die Software bietet in Version 5 eine Reihe neuer Features, die Fernsehen noch komfortabler machen sollen. Allerdings stellt DVBLink V5 keineswegs ein Update der DVBLink-Version 4 dar, sondern ist ein neues Produkt. Wer also bereits DVBLink 4 nutzt und auf die Version 5 umsteigen will, ist deshalb angehalten, zunächst ein Backup zu erstellen, die Version 4 zu deinstallieren, zu rebooten, dann erst DVBLink V5 installieren und zu aktivieren. Anschließend kann der Anwender die Daten der Version V4 ins neue Software-Produkt übernehmen.

Unterstützte Plattformen
DVBLink läuft unter Windows Media Center und unter Linux, aber keineswegs auf allen NAS-Geräten. Zwar kooperiert DVBLogic Hardware-Herstellern wie Hauppauge, PCTV Systems, Technotrend, TBS, Dreambox, Synology, Netgear, Asustor, Western Digital oder Iomega. Dennoch bleiben ältere Geräte wie Western Digital My Book oder die Synology-NAS-Modelle DS209+ oder die NAS-Geräte von Sitecom, Buffalo, Seagate oder Iomega (noch) vom Fernseh-Komfort ausgeschlossen. Zu den ersten NAS-Herstellern, die die DVBLink-Software ab Werk unterstützen, zählt beispielsweise die Firma Netgear, die mit dem ReadyNAS einen vollwertigen TV-Tuner und -Recorder mit sehr flexiblen Aufnahme- und Wiedergabefunktionen offeriert. Der Software-Abschnitt der DVBLogic-Webseite bietet eine Übersicht über die Plattformen, auf denen DVBLink lauffähig ist, darunter

  • Windows PC 
  • Ubuntu 
  • Asus 
  • Netgear 
  • Qnap 
  • Synology 
  • Western Digital und 
  • Raspberry Pi

Aufpassen sollte der Anwender ebenso bei der Wahl des passenden TV-Tuners. Vollständig kompatibel sind die Fernseh-Adapter des deutschen Unternehmen CityCom und vom TV-Tuner-Hersteller TechnoTrend die Modelle TV Tuner TT-TVStick CT2-4400 und TT-connect CT2-4650 CI. Im Hardware-Abschnitt der eigenen Web-Seite bewirbt DVBLogic ferner die TV-Sticks PCTV 292e DVB-T2/T/C und PCTV 461e DVB-S2 von PCTV.

Ein- und Ausblicke
Laut CEO Pavlo Barvinko, der DVBLink persönlich der tng-Redaktion vorgestellt hatte, entspricht die Software einem DLNA-Server. Die Streams von Sat- und terrestrischen Receivern sind mischbar. Auf allen NAS-Geräten auf Basis von ARM-Prozessoren der Versionen 1.4 und 1.6 kann die Software einen Kanal wiedergeben und gleichzeitig einen zweiten aufzeichnen; auf Intel-basierten jeweils vier. Dabei kann die Software selbst packaged Multi-Streams, die auf dem gleichen Sendekanal übertragen werden, verarbeiten. Dabei ist es von Vorteil, dass die Software erkennen kann, wenn Filme länger laufen als im EPG angekündigt: Eine so genannte Trimming-Funktion schaltet dann automatisch auf einen zweiten Tuner um (sofern vorhanden), so dass der NAS-basierte Personal Video Recorder (PVR) Sendungen selbst dann vollständig speichern kann. Hilfreich für etwas schwachbrüstige Clients (wie den Raspberry Pi) ist, dass DVBLink das zeitversetzte Fernsehen (Time-Shifting) auf dem NAS und nicht auf dem Wiedergabegerät realisiert.

Wer die Funktion LiveTV on the Go nutzt, also unterwegs Fernsehen will, indem er via Internet den Stream vom heimischen NAS zieht, wird es schätzen, dass die Software den Stream automatisch an die verfügbare Bandbreite anpasst (die sich, etwa zur Kontrolle der Handy-Rechnung, sogar manuell begrenzen lässt).
Besonders gut sei laut Pavlo Barvinko das NAS-Gerät DS214play von Synology geeignet, weil es über einen Hardware-Transcoder für Streams verfüge. Aufgezeichnet werden die Streams (einschließlich Zusatz-Information wie Videotext jedoch immer (weil auf dem NAS, und nicht auf dem Client) in der Original-Bitrate. Für iOS-Clients bietet die Software zwei Profile für LAN und WLAN an.

Den attraktiven Programmführer von tvtv kann DVBLogic indes nicht zur Verfügung stellen, weil "eine Zusammenarbeit nicht möglich" sei. Dafür kündigt Pavlo Barvinko die Integration in Dropbox an. Die Integration von HbbTV stehe ebenfalls auf der Agenda: "We push through everything that comes", sagt Barvinko.

Preis und Verfügbarkeit:
DVBLink V5 steht seit Ende Mai 2014 auf der DVBLogic-Seite im Internet zum Download zur Verfügung. Sie kostet für die NAS-Plattform 38 Euro. DVBLogic gewährt beim Upgrade von DVBLink 4.x auf die neue Version 5 50 Prozent Rabatt. Mit einmaligem Bezahlen für die Server-Software ist es getan. DVBLogic verzichtet auf ein Abonnement-Modell, unterscheidet aber zwischen freien Upgrades und Bezahl-Upgrades. Versions-Updates innerhalb einer Major-Version sind kostenlos, die größeren Updates mit Versions-Sprung sind dann jedoch – zu attraktiven Preisen – kostenpflichtig.

Über DVBLogic
DVBLogic wurde 2007 als "Brückenschlag" zwischen TV-Hardware und dem Windows MediaCenter von Pavlo Barvinko und Sasha Bublyk gegründet. Die ersten DVBLink-Produkte wurden gleichzeitig marktreif mit voller Unterstützung von DVB-S- und DVB-C-Broadcast-Standards im Windows MediaCenter. In den folgenden Jahren wuchs das DVBLink-Produkt-Portfolio und bietet heute komplette Live- oder aufgezeichnete TV-Lösungen für Windows und NAS-Plattformen. Seit der Gründung in Eindhoven (NL) hat DVBLogic viele Produkte auf den Markt gebracht, die im Zusammenspiel mit namhaften Hardware-Herstellern wie Hauppauge, PCTV Systems, Technotrend, TBS, Dreambox, Synology, Netgear, Asustor, Western Digital oder Iomega ihre Leistungsfähigkeiten bewiesen haben.


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