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15.07.14 16:24 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Heim-Anwender, KMU, SOHO, Drahtlos-Netze, WLAN
Von: Maurice Hempel

TP-Link: Sechs Tipps für mehr WLAN-Reichweite

Theoretische und praktische Reichweite in Funknetzen differieren oft deutlich. TP-Link erklärt, wie Anwender mit wenigen Handgriffen Störquellen im Heimnetzwerk vermeiden können.


TP-Link-Logo

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TP-Link Infografik zum optimalen Router-Standpunkt.

TP-Link Infografik zum optimalen Router-Standpunkt.

Hofheim am Taunus – Drahtlose Netzwerke haben den Vorteil, dass sie Daten ohne störende Kabel von A nach B transportieren. Anders als bei drahtgebundenen Netzwerken müssen sich Anwender somit keine Sorgen um komplizierte Verkabelungen oder Anschlüsse machen und mit dem neuen WLAN-Standard 802.11ac erreichen drahtlose Netzwerke mittlerweile Durchsatz-Raten, die denen der Kabel-Netzwerke ebenbürtig sind. Funknetze haben jedoch einen gravierenden Nachteil: Sie sind anfällig für Störquellen, die den Datenverkehr behindern.

Betonmauern, Rohr-Leitungen oder schlicht die Entfernungen zwischen den kommunizierenden Endgeräten beeinflussen die Reichweite und Stabilität der Verbindungen immens und können den Mehrwert der Technik schnell in Vergessenheit geraten lassen. Dabei sind einige der Probleme bereits durch ein paar wenige Handgriffe zu lösen. Oftmals reicht es aus, den Router an einer anderen Stelle aufzustellen oder die Antenne, sofern sie extern am Gerät angebracht ist, etwas anders zu drehen.

Für die Ausrichtung der Geräte gibt Thomas Jell, Sales Director Consumer beim chinesischen Hersteller von Netzwerk-Produkten TP-Link, sechs Tipps, die Anwender bei der Positionierung von Routern und Repeatern im Heimnetzwerk beachten sollten:

  1. WLAN-Bremsen umgehen
    Wände, Mauern und Decken erschweren es den Funkwellen, sich ungehindert auszubreiten. Daher sollte der WLAN-Router nicht im Keller stehen, sondern möglichst zentral. Ideale Standorte finden sich meist in der Nähe von Türen. Denn jedes Hindernis, selbst Zwischenwände, können das WLAN-Signal stark schwächen.
  2. Optimale Ausrichtung
    Viele Router, wie der Archer C7 von TP-LINK, haben drei externe Antennen, die den Empfang entscheidend verbessern können. Dabei spielt die Ausrichtung eine wichtige Rolle: die erste Antenne vertikal nach oben, die zweite horizontal nach vorne und die letzte horizontal zur Seite.
    Tipp: Die Antennen sollten immer voneinander weg zeigen.
  3. Auf die Höhe achten
    Damit sich die Funkwellen ungestört ausbreiten können, ist eine erhöhte Position vorteilhaft. Vor allem Schränke oder Regale bieten sich hierfür an. Völlig ungeeignet sind hingegen Standorte in der Nähe von Metall, zum Beispiel Heizkörper, oder in Schubladen.
  4. Störquellen vermeiden
    Weitere Störquellen sind elektrische Geräte wie schnurlose Telefone und Mikrowellen, aber auch Waschmaschinen. Der Grund: Die Haushaltshelfer funken - wie die meisten Router - im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Um Behinderungen zu vermeiden, können Anwender bei moderneren Routern meist auf das 5-GHz-Band wechseln. Die Reichweite ist hier allerdings geringer.
  5. WLAN für den Garten
    Sommerzeit ist für viele Gartenzeit. Damit das WLAN hier ebenfalls funktioniert, sollte der Router an einem Fenster - in der Nähe des Gartens - stehen. Da die große Signalstärke eventuell ungebetene Nachbarn auf den Plan rufen könnte, ist ein sicheres Passwort wichtig.
  6. Repeater nutzen
    Gerade in mehrstöckigen Einfamilienhäusern oder bei großen Flächen hilft es, WLAN-Repeater einzusetzen. Sie können ein vorhandenes WLAN-Signal auffangen und über den eigenen WLAN-Abstrahlwinkel in bislang nicht abgedeckte Bereiche verlängern. Ein günstiger Standort ist dabei oft in der Nähe des Routers. Er sollte möglichst nicht an den Grenzen der Reichweite des Routers positioniert sein, da er da nur einen Teil des WLAN-Signals als Eingangssignal erwischt und dementsprechend wiederum nur wenig Signalstärke weiterreichen kann.
    Für die Installation braucht der Anwender keine Vorkenntnisse. Um den Router mit dem Repeater zu verbinden, reicht es meist, auf beiden Seiten die WPS-Taste (WiFi Protected Setup) zu drücken.

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