tom's networking guide
 
Anzeige
Tivizen Nano HD Hybrid: WiFi-Tuner bringt Kabel-TV aufs Smartphone >
< TP-Link: Sechs Tipps für mehr WLAN-Reichweite
16.07.14 01:04 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Top-News, Unternehmens-News, Kooperation, Administratoren, SOHO, KMU, Digital Lifestyle, Mobile Generation, Office Connectivity, Sicherheit
Von: Nina Eichinger

MobileFirst für iOS: Apple und IBM gehen Partnerschaft ein

Das ungleiche Paar hat sich zum Ziel gesetzt, Business-Lösungen zu entwickeln, die optimal auf iPhone und iPad abgestimmt sind und gleichzeitig das Arbeiten mit diesen Geräten völlig neu definieren sollen.


Apple Logo

IBM Logo

Cupertino (Kalifornien) / Armonk (New York) – Hardware von Apple, wie Macbooks oder iMacs, hat lange schon Einzug in die Bürowelt gehalten, vor allem in kreativen Abteilungen. Mit dem iPhone und insbesondere dem iPad sind diese Geräte aus kaum einer Führungsabteilung mehr wegzudenken, wo sie so manchem IT-Verantwortlichen graue Haare beschert haben. Doch selbst in den IT-Abteilungen sind sie mittlerweile stark verbereitet. Der professionelle Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen und dem IT-Management scheitert aber oft an den geeigneten Anwendungen und der Integration. Auf Anwendungsseite muss der Nutzer oft mit mehr oder weniger gut umgesetzten Web-Anwendungen klar kommen. Auf Lösungsseite steht die übergreifende Nutzbarkeit auf verschiedenen Systemen oft im Vordergrund und das nicht zuletzt, weil Apple-Geräte sich nur eingeschränkt in zentralisierte Managemqent-Umgebungen integrieren lassen.

Apple und IBM haben nun eine exklusive Partnerschaft bekannt gegeben, um das mobile Arbeiten in Unternehmen durch eine neue Kategorie von Apps zu verändern. Ziel der Partnerschaft ist in erster Linie, IBMs Big-Data- und Analytik-Fähigkeiten mit IBMs MobileFirst-Lösung auf Apples iPhones und iPads zu bringen.

In Software vereint, in Hardware getrennt
Die beiden Unternehmen hoffen, dass sie von den jeweiligen Stärken des anderen profitieren können. IBM setzt dabei auf Apples Erfahrung im Endkunden-Geschäft, der Hard- und Software-Integration sowie der Entwickler-Plattform. Apple hingegen braucht IBMs Big-Data- und Analytik-Fähigkeiten mit mehr als 100.000 Industrie- und Branchenberatern und Software-Entwicklern. Gemeinsam wollen sie Apps hervorbringen, die Effizienz, Effektivität und Kundenzufriedenheit steigern helfen sollen. Zudem wird IBM erstmals direkt iPhones und iPads mit den MobileFirst-Lösungen an Unternehmens-Kunden verkaufen.

Dazu erklärt Tim Cook, CEO von Apple: "iPhone und iPad sind die besten mobilen Geräte der Welt und haben in über 98 Prozent der Fortune 500- und in über 92 Prozent der Global 500-Unternehmen, die heute bereits iOS-Geräte einsetzen, die Art wie Menschen in ihren Unternehmen arbeiten, verändert. Zum ersten Mal überhaupt bringen wir IBMs bekannte Big Data Analytics in die Finger von iOS-Anwendern, was Apple eine große Marktchance eröffnet. Dies stellt einen grundlegenden Schritt für Unternehmen dar und ist etwas, das nur Apple und IBM liefern können."

Mit dem Start von iOS 8, der noch 2014 kommen soll, sollen ebenfalls die ersten IBMs MobileFirst für iOS-Lösungen auf den mobilen Devices verfügbar sein.

Das Projekt von Apple und IBM soll Geschäftsleuten die Eigenschaften von iPads und iPhones mit Firmen-Informationen, Daten, Analysen und Arbeitsprozessen basierend auf vier Säulen anbieten:

  • Mobile Lösungen, die das Geschäftsleben verändern
    IBM MobileFirst für iOS-Lösungen sollen eine neue Art von "Made-for-Business-Apps" bieten, die spezifische Probleme und Möglichkeiten, unter anderem im Einzelhandel, im Gesundheitswesen, bei Banken- und Versicherungen, im Reise- und Transportwesen und der Telekommunikations-Branche adressieren. Die Produkte sollen ab Herbst diesen Jahres und in 2015 hinein verfügbar sein.
  • Mobile Plattform
    Die IBM MobileFirst Plattform für iOS wird Dienste von Analytik, Arbeitsprozess und Cloudspeicher bis zur Verwaltung einer Vielzahl an Geräten, Sicherheit und Integration umfassen. Die mobile Verwaltung beinhaltet einen persönlichen App-Katalog, Daten- und Transaktions-Sicherheit und eine Produktivitäts-Suite für alle IBM MobileFirst für iOS-Lösungen. Zusätzlich zu den lokal installierten Software-Lösungen sollen die Services auf Bluemix, der Entwicklungs-Plattform auf dem IBM Cloud-Marktplatz, verfügbar sein.
  • Mobiler Service und Support
    AppleCare für Unternehmen wird IT-Abteilungen und Endanwendern einen Service rund um die Uhr bieten, wobei der Vor-Ort-Service von IBM geleistet wird.
  • Vorkonfigurierte Dienstleistungsangebote
    IBM führt IBM MobileFirst Supply and Management für Bereitstellung, Aktivierung und Verwaltungsoptionen von Geräten für iPhone und iPad mit Leasing-Optionen ein. 

Ginni Rometty, Chairman, President und CEO von IBM, begrüßt die Partnerschaft: "Die Allianz mit Apple wird auf unserem Schwung aufbauen, mit dem wir diese Innovationen weltweit zu unseren Kunden bringen und wird von IBMs führender Rolle bei Analytik, Cloud, Software und Services profitieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Apple, dessen Innovationen unser Leben in einer Art und Weise verändert hat, die wir für selbstverständlich halten, aber ohne die wir uns nicht mehr vorstellen könnten zu leben. Unsere Allianz wird die selbe Art an Veränderung in das Berufsleben der Menschen, die Tätigkeit ganzer Industriezweige und die Leistungsfähigkeit von Unternehmen bringen."

Voraussetzung für diese neue Zusammenarbeit ist iOS 8, das ein neues IT-Modell für mobile Mitarbeiter anbietet. Es verbessert den Informationsfluss zum Nutzer über die Geräte-Konfiguration, wie sie verwaltet oder eingeschränkt sind und bietet erweiterte Sicherheits-, Verwaltungs- und Produktivitäts-Funktionen.


Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
News

CeBIT 2018 - ein holpriger Neustartversuch

CeBIT Logo

"Die CEBIT 2018 wird ein Business-Festival für Innovation und Digitalisierung", sagte Oliver Frese...

[mehr]

Trend Micro trauert um Günter Untucht

Günter Untucht (Bild: Trend Micro)

Der europäische Chefjustiziar von Trend Micro, Günter Untucht, ist Ende Januar überraschend...

[mehr]

Corel VideoStudio Ultimate 2018 mit neuen Funktionen verfügbar

Corel Logo (Grafik: Logo)

Erste Wahl für anspruchsvolle Gelegenheitsanwender – diesen Anspruch erfüllt das...

[mehr]

Argus 2 - kabellose Überwachungskamera für Akku- und Solarbetrieb

Die Argus 2 ist für innen und außen geeignet. (Bild: Reolink)

Reolink stellt mit der Argus 2 seine neueste Kamera vor. Die innovative Überwachungskamera...

[mehr]

Meltdown und Spectre: MSI liefert BIOS-Updates für Z370-Mainboard

MSI Logo

Mit den Updates will MSI mögliche SIcherheitslücken im aktuellen Intel-Microcode schließén. Updates...

[mehr]

CES 2018: Acer lässt Gamer-Herzen höher schlagen

Acer Nitro 5 (Bild: Acer)

Ob für Gamer, Kreative oder Business-Nutzer - auf der CES in Las Vegas stellt Acer für jeden etwas...

[mehr]
Anzeige
Anzeige