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24.07.14 14:27 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Heim-Anwender, Gamer, KMU, SOHO, Sicherheit, Security, Anti-Spam, Anti-Phishing, Hacking, Top-News
Von: Maurice Hempel

Kaspersky Lab: Rekord-Spamflut überrollt deutsche Mail-Postfächer

Im Juni 2014 landeten mehr als 16 Prozent des weltweiten Spam-Mail-Aufkommens in deutschen E-Mail-Postfächern. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vormonat.


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Kaspersky Lab Infografik: Verteilung der Spam-empfangenden Länder.

Kaspersky Lab Infografik: Verteilung der Spam-empfangenden Länder.

Moskau/lngolstadt - Kaspersky Lab veröffentlicht regelmäßig einen Spam-Report mit Angaben zu Anzahl und Verteilung des weltweiten Spam-Aufkommens. Für den Monat Juni 2014 geht daraus für Deutschland ein trauriger Rekord hervor: Erstmals seit der Erhebung der Daten durch das Kaspersky Security Network (KSN), führt Deutschland die Rangliste der Spam-empfangenden Länder an. 16,41 Prozent aller von Kaspersky Lab erfassten Spam-Mails landeten in deutschen E-Mail-Postfächern, was einer Verdoppelung im Vergleich zum Vormonat entspricht. Platz zwei und drei der Rangliste belegen mit deutlichen Abstand die USA (9,54 Prozent) und Großbritannien (7 Prozent).

Top-Spam-Themen waren im Juni neben der Fußball-Weltmeisterschaft Single-Börsen, Feiertage und Urlaub sowie der Konflikt in der Ukraine. Neben der Fußball-WM setzten die Spammer bei den Inhalten der Mails vor allem auf das Thema Urlaub.

Die betrügerischen Mails gaukelten den Empfängern vor, Rechnungen oder Buchungs-Bestätigungen für Hotels oder Flugreisen im Anhang zu enthalten. Dort warteten jedoch nicht die versprochenen Dokumente, sondern ein Spyware-Trojaner namens "Ursnif". Dieser stiehlt vertrauliche Daten und sendet sie anschließend an einen von Cyber-Kriminellen betriebenen Server. Zudem kann der Trojaner den Netzwerk-Verkehr mitlesen, weitere Schad-Programme laden und starten sowie einige System-Anwendungen wie beispielsweise die Firewall deaktivieren.

Am häufigsten setzten die Cyber-Betrüger jedoch den Trojaner "Trojan-Spy.HTML.Fraud.gen" ein. Die Malware tarnt sich als wichtige Nachricht von bekannten Banken, Online-Stores oder Software-Entwicklern. Ein weiteres namenhaftes Opfer war in vergangen Juni der Spiele-Entwickler Electronic Arts (EA) gewesen. Hier wurde ein klassischer Phishing-Trick eingesetzt, um über den Online-Store Orgin gefälschte E-Mails zu verbreiten. Darin wurden die Nutzer aufgefordert, ihre Login-Daten zur Verbesserung der Sicherheit zu verifizieren.

Das Abgreifen (Phishing) von Login-Informationen ist bei den Cyber-Kriminellen besonders beliebt, da sich mit den Zugangsdaten von Benutzerkonten bares Geld machen lässt. Das kann entweder auf direktem Weg geschehen, wenn die Datendiebe Geld von einem gehackten Konto abziehen, oder durch den Verkauf der geklauten Daten im Internet. Der Kaspersky-Analyse zur Folge zielten die meisten Attacken dieser Art auf Benutzer von E-Mail- und Suchmaschinen-Anbietern (32,1 Prozent), sozialen Netzwerken (27,7 Prozent), Finanz-Instituten, Banken und Bezahldiensten (11,6 Prozent) sowie Online-Shops (10,6 Prozent) ab.

Bei den Spam-verbreitenden Ländern hat sich wenig geändert. Nach wie vor sind die USA mit 13,2 Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Russland und China mit 6,93 Prozent beziehungsweise 5,55 Prozent auf den Plätzen zwei und drei. Der vierte Platz geht an Vietnam (5,3 Prozent), Platz fünf hat Argentinien mit 4,1 Prozent inne. Deutschland belegt hier mit 3,7 Prozent knapp vor Spanien mit 3,6 Prozent den sechsten Platz.


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