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< Kaspersky: Hintergrund-Analyse zur Cyber-Kampagne Crouching Yeti
04.08.14 18:32 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Unternehmens-News, Heim-Anwender, SOHO, Sicherheit, Security, Hacking, Anti-Virus, Anti-Spam, Anti-Phishing, Report
Von: Maurice Hempel

Cyber-Bedrohung in Deutschland: Bayern surft gefährlich

Kaspersky Lab veröffentlicht den ersten umfassenden Malware-Report für Deutschland. Demnach sind Bayern, Sachsen und Baden-Würtemberg dem größten Infektionsrisiko ausgesetzt.


Die Heatmap zeigt das Infektionsrisiko durch Schad-Programme in den einzelnen Bundesländern von April bis Juni 2014 (Bild:Kaspersky)

Die Heatmap zeigt das Infektionsrisiko durch Schad-Programme in den einzelnen Bundesländern von April bis Juni 2014. (Bild:Kaspersky)

Die Rangliste der Bundesländer zeigt, dass Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg das höchste Infektions-Risko durch Malware aufweisen (Bild:Kaspersky)

Die Rangliste der Bundesländer zeigt, dass Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg das höchste Infektions-Risko durch Malware aufweisen. (Bild:Kaspersky)

Moskau/lngolstadt - Der erste Malware- und Infektionsrisiko-Report (MIR-Report) für Deutschland zeigt, dass die Bundesländer Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg dem größten Risiko durch Cyber-Angriffe ausgesetzt sind. Die Daten für die Erhebung stammen aus dem Cloud-basierten Kaspersky Security Network (KSN), das die Cyber-Angriffe auf Nutzer von Kaspersky-Sicherheitslösungen registriert. Insgesamt sind zwischen April und Juni 2014 deutschlandweit mehr als 65 Millionen Cyber-Attacken erfasst worden. Dabei weist Bayern mit durchschnittlich 25,73 Viren-Meldungen pro Anwender das höchste Infektionsrisiko auf. Nutzer aus Brandenburg sind mit etwas mehr als 15 mittleren Viren-Alarmen demnach am sichersten. 

Für den Vergleich haben die Mitarbeiter des Kaspersky Labs die Anzahl der Teilnehmer am KSN in Relation zu den gemeldeten Viren-Alarmen gesetzt und die Bedrohungslage in vier Kategorien unterteilt. Die Analyse zeigt zudem, dass die Infektions-Entwicklung im zweiten Quartal 2014 vergleichsweise konstant ist. "Wir stufen die Cyber-Bedrohungslage in den jeweiligen Bundesländern nach den Kategorien gering-, mittel-, hoch- und sehr hoch infektionsgefährdet ein", erklärt Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyseteams bei Kaspersky Lab. "Laut unseren Analysen war im Untersuchungszeitraum keines der Bundesländer sehr stark infektionsgefährdet, allerdings weisen sechs Länder ein hohes und neun ein mittleres Infizierungs-Risiko auf. Lediglich Nutzer in Brandenburg hatten im zweiten Quartal nur leicht mit Viren, Würmern und Trojanern zu kämpfen."

Sachsen führt bei E-Mail-Gefahren und lokalen Viren-Funden 
Der MIR-Report beinhaltet alle Viren-Alarme, die beim Surfen, bei der E-Mail-Kommunikation und durch einen lokalen Scan der Virenschutz-Programme ausgelöst worden sind. Der Freistaat Bayern führt die Rangliste vor allem wegen der beim Surfen ausgelösten Alarme an. Wenn es allerdings ausschließlich um Gefahren bei der E-Mail-Kommunikation und lokalen Schädlingsfunden geht, ist der Freistaat Sachsen Spitzenreiter. So liegt dieses Bundesland zum einen bei den Gefahren über infizierte Anhänge in den E-Mails mit durchschnittlich 8,96 gemessenen Mail-Alarmen pro Teilnehmer an der Spitze. Das Saarland belegt in dieser Kategorie den Letzten und damit sichersten Platz (2,63 mittlere E-Mail-Alarme). 

Zum Zweiten stehen in Sachsen laut MIR-Report die Rechner mit den meisten erkannten und blockierten lokalen Angriffsversuchen (29,30 mittlere lokale Virenalarme). Es folgen Bayern (28,58) und Baden-Württemberg (26,92). Die wenigsten lokalen Schädlings-Alarme wurden im zweiten Quartal auf den Rechnern der Nutzer in Brandenburg (15,89) ausgelöst. 

Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz 20
Im weltweiten Vergleich der von Kaspersky Lab zwischen April und Juni erfassten Web-Bedrohungen liegt Deutschland auf Rang 20. Die ersten drei Plätze der am stärksten gefährdeten Länder belegen Russland, Kasachstan und Armenien. Weiterhin hat die globale Untersuchung ergeben, dass Drive-by-Downloads die größte Gefahrenquelle für Malware-Infizierung über das Internet darstellen. Hier wird der Nutzer ohne sein aktives Zutun unbemerkt infiziert, sobald er eine kompromittierte Web-Seite besucht. Das Kaspersky Lab hat angekündigt, den MIR-Report für Deutschland in Zukunft regelmäßig zu veröffentlichen.


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