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19.03.15 16:21 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Kooperationen, Administratoren, Gamer, Heim-Anwender, KMU, SOHO, Echtzeitkommunikation, Internetdienste, Mobile Generation, Energieversorgung
Von: Arno Kral

Ideen zu Innovationen: Ericsson kooperiert mit TU Dresden bei 5G

Die Firma Ericsson und die Technische Universität Dresden wollen in einer Kooperation erforschen, was die 5. Generation der Mobilfunktechnologie (5G) für die vernetzte Gesellschaft bedeutet.


Ericsson leitet das EU-Projekt Metis

Ericsson leitet das EU-Projekt Metis

Bereich Informatik an der TU Dresden (Bild: TU Dresden)

Bereich Informatik an der TU Dresden (Bild: TU Dresden)

5G-PPP-Logo

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Stockholm, Schweden/Dresden/München – Der schwedische Netzwerkausstatter Ericsson und die Technische Universität Dresden (TU Dresden) wollen die 5. Generation der Mobilfunktechnologie (5G) zusammen erforschen. Zu den Forschungszielen zählen innovative Ansätze bei der Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) und neue Netzkonzepte für die Bereitstellung künftiger Multimedia-Inhalte.

Ericssons Kooperation mit dem "5G Lab Germany" der TU Dresden betrifft kritische Einsatzszenarien, die höchste Zuverlässigkeit und geringe Latenzzeiten erfordern, insbesondere also selbststeuernde Fahrzeuge, die Steuerung intelligenter Stromnetze, so genannte Smart Grids, sowie das "Taktile Internet". Ferner sollen neue Netzkonzepte breitbandige Multimediainhalte für künftige Videodienste bereitstellen. Die Kooperation zwischen Ericsson und der TU Dresden dient der Erarbeitung von Technologie-Lösungen, von Machbarkeitsstudien und der Entwicklung von Prototypen für branchenspezifische Einsatzszenarien.

Professor Dr. Gerhard Fettweis, Koordinator des 5G Labs an der TU Dresden erläutert: "Die Zusammenarbeit mit Ericsson als einem führenden Anbieter im Bereich Mobilfunk und 5G stärkt unsere Strategie, Ideen in Innovationen zu überführen und das Taktile Internet zu realisieren. Mit der System- und Fachkompetenz von Ericsson können wir neue Technologie-Konzepte, wie etwa hochzuverlässige Übertragungstechniken unter Nutzung unterschiedlichster Frequenzen, auf künftige mobile Netzlösungen für kritische Einsatzbereiche anwenden."

Außer der mit TU Dresden arbeitet Ericsson im Bereich 5G mit dem Londoner King's College und weiteren führenden Forschungsinstituten und Universitäten in Europa zusammen, etwa dem schwedischen KTH Royal Institute of Technology, der Chalmers University of Technology in Göteborg und der Universität Lund.

Valter D'Avino, Leiter der Region Western und Central Europe bei Ericsson sagt: "Unsere Zusammenarbeit mit der TU Dresden wird die Dynamik auf dem Gebiet Smart Cities und im Bereich Industrie 4.0, die in Deutschland von der 5G-Technologie profitieren werden, weiter beschleunigen. Die Partnerschaft unterstreicht das nachhaltige Engagement von Ericsson, in Europa entscheidende Innovationen voranzutreiben. Durch unsere Zusammenarbeit mit wichtigen europäischen Partnern wird sich die 5G-Technologie zum Fundament der vernetzten Gesellschaft und der digitalen Wirtschaft der nächsten Jahrzehnte entwickeln. Wir sind der Überzeugung, dass Europa durch 5G Auftrieb erhält."

Ericsson leitet als einer der führenden Infrastruktur-, Software- und Dienstleistungs-Anbieter in der Welt im Bereich Telekommunikation das EU-Projekt METIS (Mobile and wireless communications Enablers for Twenty-twenty (2020) Information Society). Darüber hinaus betrachtet sich Ericsson als treibende Kraft hinter dem 5G-PPP-Projekt (5G Infrastructure Public-Private Partnership), in dem Netzbetreiber, Netzausrüster sowie Unternehmen aus anderen Industriebereichen, etwa der Automobil-, Versorgungs- und Automatisierungs-Branche, eng kooperieren.

Ericsson erwartet die kommerzielle 5G-Einführung für das Jahr 2020 und schätzt, dass es auf der Welt dann bis zu 50 Milliarden vernetzter Geräte geben wird, vornehmlich eingesetzt für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und das Internet of Things (IoT). Die Mobilfunknetze der fünften Generation (5G) sollen eine Vielzahl neuer Anwendungen erschließen, darunter fortentwickelte mobile Breitbanddienste, diverse M2M-Anwendungen und neue Wege der Mediendistribution.


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