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07.04.15 15:48 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Heim-Anwender, KMU, SOHO, Administratoren, Groupware, Storage
Von: Peter Knoll

Schwimmhilfe im Datenmeer

TELI-Jourfixe zur Medien-Verwaltung im Internationalen Presseclub München: Bilderberge und Videoseen bewältigen


Genaue Absprachen: Arno Kral (stehend) stimmt sich mit den Referenten Peter Knoll (links) und Torsten Köbel ab. Foto: Nina Eichinger

Genaue Absprachen: Arno Kral (stehend) stimmt sich mit den Referenten Peter Knoll (links) und Torsten Köbel ab. Foto: Nina Eichinger

Gespannte Zuhörerschaft: Unter den Anwesenden befanden sich vor allem freie Journalistinnen und Journalisten, die sich über die praktischen Tipps der Referenten freuten. Foto: Nina Eichinger

Gespannte Zuhörerschaft: Unter den Anwesenden befanden sich vor allem freie Journalistinnen und Journalisten, die sich über die praktischen Tipps der Referenten freuten. Foto: Nina Eichinger

München – Wie lässt sich in der Flut der digitalen Fotos genau das richtige Bild finden? Welche Möglichkeiten gibt es, den Überblick über tausende einzelner Videoclips zu behalten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung der Journalisten-Organisation TELI zu „Bilderbergen und Videoseen“ im Münchner Presseclub. Auf dem Podium saßen erfahrene Praktiker: Torsten Köbel, Country Manager der Software-Firma Extensis, zeigte die neue Version des professionellen Digital Asset Management Programms Portfolio. Der freie Journalist, Fotoreporter und Filmemacher Peter Knoll übernahm die Einführung in die Thematik und zeigte Lösungsansätze anhand der von Adobe mit Photoshop mitgelieferten Bridge und des (für Privatanwender und Institutionen) kostenlosen Windows-Programms XnView. Arno Kral, Herausgeber von Tom´s Networking Guide, moderierte.

Selbstdisziplin und Workflow
„Selbstdisziplin und ein sauber definierter Workflow helfen ungemein“, berichtete Knoll aus eigener Erfahrung. Über schlechte Aufnahmen lohne es sich nicht, lange nachzudenken – diese sollten gleich gelöscht werden. Zudem habe es sich bewährt, für jedes wichtige Projekt einen eigenen, eindeutig bezeichneten Ordner anzulegen. In diesen wiederum sorgen Unterordner für Übersicht: Informationen zum Projekt, die unbearbeiteten Dateien, die Arbeitsdateien sowie die etwa für den Druck oder das Filmprojekt fertig bearbeiteten Dateien sollten Anwender gesondert speichern und stets „selbsterklärend“ bezeichnen. Knoll: „Bereits mit den bei der Aufnahme mitgespeicherten Metadaten stehen eine Vielzahl von Informationen bereit, die sich für eine gezielte Suche etwa nach dem Aufnahmedatum nutzen lassen.“

Unterschiedliche Standards für Metadaten

Für diese Metadaten (oder Metainformationen) seien zudem unterschiedliche Standards gebräuchlich: Exif, IPTC und XMP.

  • Exif steht für Exchangeable Image File format und ist wurde von der japanischen Kameraindustrie definiert.
  • Hinzu kommt der von der IPTC (= International Press Telecommunications Council), dem Weltverband von Nachrichtenagenturen und Zeitungen, der sich der technischen Normierung des Nachrichtenaustausches widmet, gemeinsam mit der NAA (Newspaper Association of America) ursprünglich im Jahr 1991 definierte IPTC-(IIM-)Standard.
  • Relativ neu ist der XMP-Standard (= Extensible Metadata Platform), den die Softwarefirma Adobe 2001 veröffentlicht hat.

Bei Einzelbildern gebe es zudem die Möglichkeit, nach bestimmten Mustern wie Augenpaaren zu suchen – so funktioniere die Gesichtserkennung seit einigen Jahren schon verblüffend gut. Am treffsichersten sei die Suche nach Textinformationen, so Knoll. Daher gebe es beispielsweise bereits in Premiere Pro CS4 eine – nach Knolls Erfahrungen „leider nicht besonders gut funktionierende“ Möglichkeit, Dialoge in Text umzuwandeln.Nach Knolls Vortrag und einigen Nachfragen aus dem Publikum zeigte Torsten Köbel, wie sich mit dem professionellen Programm Extensis auch riesige Datenmengen komfortabel bewältigen lassen. Extensis Portfolio bietet unter anderem die Möglichkeit, ohne viel Aufwand große Fotoalben im Web zu veröffentlichen. Als Client-Server-System setzt Portfolio ein Windows-Server-Betriebssystem oder Mac OSX voraus und bietet Schnittstellen für CMS (Content Management Systeme). Köbel: „Ob sich der Einsatz eines Digital Asset Management Systems wie Portfolio rechnet, hängt sehr stark vom Einsatzzweck, der Zahl der Nutzer und der Menge an Assets ab, die verwaltet werden sollen.“ Dazu habe Extensis einen kostenlosen ROI-Rechner entwickelt.


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