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21.04.15 07:32 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Top-News, Administratoren, KMU, SOHO, Heim-Anwender, Produkt-News, Cloud Computing, Berechtigungs-Management
Von: Peter Knoll

Adobe Acrobat auf Wolke Drei

Die Firma Adobe erweitert ihr Acrobat-Angebot um cloud-basierte Dienste einschließlich Dokumenten-Tracking und -Archivierung WebCapture, OCR und digitaler Signaturen.


Adobe-PDF-Logo

Adobe-PDF-Logo

Adobe Acrobat Document Cloud

Adobe Acrobat Document Cloud

Mit dem PDF-Bearbeitungsprogramm Acrobat DC stellt der Software-Anbieter Adobe die Adobe Document Cloud vor. Adobes drittes Cloud-Angebot integriert eine Reihe von Services, mit denen Nutzer von allen verknüpften Geräten, seien es iPad oder PC, aus über ein zentrales Online-Profil auf ihr persönliches Dokumentenzentrum zugreifen können. Adobe nutzt dazu Amazon-Rechenzentren. Wie jedes US-Amerikanische Unternehmen ist Adobe gesetzlich ebenfalls verpflichtet, den US-Geheimdiensten unverzüglich Zugang zu allen angeforderten Daten zu verschaffen. Ab Herbst 2015 soll auf vielfachen Kundenwunsch der Umzug in ein irisches Rechenzentrum von Amazon erfolgen.

Mit der Adobe Document Cloud lassen sich Dokumente erstellen, überprüfen, genehmigen, unterschreiben und zurückverfolgen. Das seit einigen Programm-Versionen vorhandene, rudimentäre Berechtigungsmanagement wurde laut Adobe vereinfacht. Eine touch-fähige Oberfläche und Mobile-Apps komplettieren den Funktionsumfang mit mehreren Varianten elektronischer Unterschriften. Da Adobe im Juli 2011 das Unternehmen EchoSign gekauft hat, ein führender Anbieter elektronischer Signaturen sowie der automatisierten Signierung von Dokumenten, greift Adobe für auf inzwischen hauseigene Technologie zurück.

Das elektronische Unterschreiben ist in der Document Cloud wie auch in der Creative Cloud verfügbar. Die eSign Services (ehemals Adobe EchoSign) ist in jedem Abonnement von Acrobat DC enthalten. Damit sind laut Adobe auch rechtsverbindliche Zertifikate gemäß des Deutschen Signaturgesetzes in Verbindung mit der Signaturverordnung möglich, ebenso die von der EU ab 2016 vorgeschriebene Zertifizierung.

Flott ausgefüllt
Acrobat DC ist sowohl Bestandteil der Adobe Document Cloud als auch der Adobe Creative Cloud. Laut Adobe lässt sich jedes Dokument von einem beliebigen Gerät aus versenden und unterschreiben. Praktisch ist die neue Funktion Fill & Sign (siehe Video), die geräteübergreifend das Unterzeichnen deutlich beschleunigt und vereinfacht. Adobe hat bei diesem Dienst zudem die Digitale Signatur integriert, die mit qualifiziertem Zertifikat in Deutschland sogar rechtsverbindlich ist.

 

Mit der integrierten WebCapture-Funktion können Anwender ihre Dokumente durchgängig und sicher dokumentieren und archivieren. Zur Umwandlung von Papierunterlagen in elektronisch bearbeitbare Dokumente hat Adobe eine Funktion für die Zeichenerkennung (Optical Character Recognition) integriert: Die verwendete OCR-Engine stammt dem Vernehmen nach weiterhin von IRIS. Deren Erkennungsgenauigkeit erreicht bei deutschsprachigen Dokumenten jedoch erfahrungsgemäß nicht die Qualität der Mitbewerber Nuance und ABBYY.

Preise und Verfügbarkeit

  • Acrobat DC ist im Abonnement und – anders als etwa die Adobe Creative Cloud – weiterhin alternativ als unbefristete Lizenz erhältlich.
  • Acrobat DC Pro kostet monatlich 17,84 Euro.
  • Für Acrobat DC Standard verlangt Adobe monatlich 15,46 Euro.
  • Acrobat DC Pro kostet als reine Desktop-Applikation 665,21 Euro (284,41 Euro kostet das Upgrade). 
  • Acrobat DC Standard als Desktop-Applikation 415,31 Euro (Upgrade: 196,35 Euro).
  • Der Reader bleibt weiterhin kostenlos.

Adobe Acrobat DC Mobile sowie die Adobe Fill & Sign DC Apps stehen kostenlos zum Download bereit.


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