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31.10.15 15:05 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Unternehmens-News, Sicherheit, Cloud Computing, Administratoren, Standards
Von: Arno Kral

Neue Standards und Normen für den Smart-Data-Einsatz

Das Technologie-Programms „Smart-Data – Innovationen aus Daten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat erstmals eine Systematik zur Entwicklung neuer Standards im Umgang mit Smart Data hervorgebracht, die auf der Konferenz IEEE Big Data 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.


Smart-Data-Logo

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BMWi-Förderungs-Logo

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IEEE-Logo

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Berlin, Santa Clara, Kalifornien, USA – Am 29. Oktober 2015 öffnete die 2015 IEEE International Conference on Big Data. Prof. Dr. Christof Weinhardt und Dr. Alexander Lenk vom FZI Forschungszentrum Informatik, die die Smart-Data-Begleitforschung leiten, präsentierten im Rahmen eines Workshops das Technologie-Programm "Smart Data – Innovationen aus Daten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie erste Ergebnisse aus dem Bereich der Standardisierung von Big-Data-Technologien. Außerdem stellte dort Matthieu-P. Schapranow vom Hasso Plattner Institut das Smart-Data-Projekt SAHRA vor.

Smart Data ist eines von mehreren Technologie-Programmen des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi). Innerhalb des Smart-Data-Programms werden 13 Projekte in den benannten Anwendungsfeldern gefördert. Diese Projekte wiederum setzen sich zusammen aus verschiedenen Unternehmen und Organisationen. Finanziert wird die Förderung aus Mitteln des BMWi (rund 30 Mio. Euro) und aus Mitteln der Unternehmen (rund 25 Mio. Euro).

Bei der internationalen Konferenz lag der Schwerpunkt der deutschen Beiträge auf der Präsentation der Ergebnisse der begleitenden Forschung für die Entwicklung einer Systematik zur Identifizierung wichtiger Bereiche der Standardisierung von Smart-Data-Lösungen.

Dr. Alexander Lenk erläutert: "Nur mit klaren Standards können wir eine Basis für eine effiziente Entwicklung und Nutzung von Smart-Data-Technologien schaffen. Wichtig ist, dass die Standards [...] auf die Anforderungen aller Stakeholder zugeschnitten sind – wie zum Beispiel Technologie- und Serviceanbieter, den Verbraucher oder die Öffentlichkeit. Denn ein Smart-Data-Ökosystem besteht aus unzähligen Akteuren, deren Bedürfnisse alle berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus haben wir drei Schwerpunktbereiche erarbeitet, in welche die Standards unterteilt werden können: Technologie und Sicherheit, Wirtschaft sowie Recht. Aus den Ansprüchen der Stakeholder und den drei Schwerpunktbereichen haben wir eine Taxonomie [...] Systematik entwickelt, auf deren Basis nun der Standardisierungsbedarf identifiziert werden kann. 


"Die Analyse und Nutzung der großen Datenmengen birgt ein erhebliches gesellschaftliches und wirtschaftliches Potenzial für Deutschland und für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Um einen Vorteil aus den Daten zu ziehen, muss ein Smart-Data-Ökosystem über Ländergrenzen hinweg ermöglicht werden. Zu diesem Zweck werden einheitliche Standards dringend benötigt. Eine Systematik zur Identifizierung des notwendigen Standardisierungsbedarfs und darauf aufbauend die Erstellung von Standards bilden die Grundlage für die Entwicklung von Smart-Data-Lösungen", betont Filiz Elmas, die beim Deutschen Institut für Normung (DIN) als Innovations-Managerin tätig ist und über "Standardisierung im Bereich von Big Data aus Sicht der wichtigsten deutschen Normungsorganisation" referiert hatte.

Die 2015 IEEE International Conference on Big Data zählt zu den führenden Foren zum Austausch neuester Entwicklungen in der Big-Data-Forschung, die sich auf Themen rund um Big-Data-Infrastruktur, -Management, -Sicherheit und -Anwendungen fokussiert hat. Konferenz-Sponsor ist das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Mit rund 430.000 Mitgliedern in 160 Ländern diese Organisation von Ingenieuren aus den Bereichen Elektro- und Informationstechnik der größte technische Berufsverband der Welt.

Zum "Thema Smart Data – Innovationen aus Daten"

Im Zeitraum 2014 bis 2018 fördert das BMWi mit dem Technologie-Programm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ mit einem Betrag von rund 30 Millionen Euro 13 so genannte Leuchtturmprojekte, die den zukünftigen Markt von Big-Data-Technologien für die deutsche Wirtschaft erschließen sollen. Weitere 25 Millionen Euro bringen die beteiligten Organisationen und Unternehmen auf. Smart Data ist Teil der neuen Hightech-Strategie und der Digitalen Agenda der Bundesregierung.


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