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07.11.04 08:07 Alter: 16 Jahre
Von: Arno Glompner

Internationale Top Level Domains voller Spam

IT-SecurityArea Umfrage: 86 Prozent der .com Domains bekommen überwiegend Spam-Emails. Sie sind damit deutlich stärker von Spam betroffen als nationale Domains.


Eine Umfrage des Email Security Service Providers BlackSpider unter den Besuchern der IT-SecurityArea auf der Systems 2004 zeigte, wie stark die Belästigung durch Spam-Emails von der Top Level Domain (TLD) abhängt.

Unternehmen, die eine Migration von einer .de-Domain zu einer .com-Domain planen, müssen sich demnach auf deutlich mehr Spam einstellen. Während 86 Prozent der Personen mit einer .com-Domain über mehr als 60 Prozent Spam im Posteingang klagen, fällt der Anteil bei den .de-Domain-Inhabern mit 19 Prozent deutlich geringer aus.

85 Prozent der insgesamt 250 Befragten rechnen in Zukunft, unabhängig von der TLD, mit wachsendem Spam-Aufkommen. Inhaber einer deutschen Adresse müssen sich also ebenso auf einen Anstieg des Spam einstellen. Das bedeutet neben Zeit- und Arbeitsaufwand für Administratoren und Angestellte auch eine erhebliche Beanspruchung der Bandbreite und Speicherkapazität eines Unternehmens.

Eine internationale Präsenz impliziert zudem Emails - erwünschte und unerwünschte - in verschiedenen Sprachen, was interne Anti-Spam-Maßnahmen erheblich teurer und aufwändiger macht. Steigt der Anteil unerwünschter Emails in einem Unternehmen von 50 Prozent auf 70 Prozent, so fischt ein Angestellter seine gleichbleibende Menge von 10 relevanten Emails am Tag, statt aus insgesamt 20 nun aus 33 Emails heraus. Weitgehende Einigkeit herrscht bei 88 Prozent der Befragten darüber, dass der Gesetzgeber an dieser Entwicklung nichts ändern können wird. Darüber hinaus zeichnet sich aber in der Umfrage kein Trend ab, wer verantwortlich ist etwas gegen Spam zu unternehmen.

"Nur mit einer Kombination aus verschiedenen Techniken kann man im Kampf gegen die Spammer erfolgreich sein", erklärt Günter Fuhrmann, General Manager von BlackSpider Technologies in Deutschland. "Wir als Dienstleister bieten unseren Kunden diese Technologie und scannen die Emails bereits auf Internetebene. Kostspielige Infrastruktur-Investitionen und Verwaltungskosten werden dadurch niedrig gehalten, und unerwünschte Emails erreichen so gar nicht erst das Firmennetz."


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