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05.04.05 14:28 Alter: 16 Jahre
Kategorie: Security
Von: Arno Kral

Spyware statt Viren

Die meisten Viren-Programmierer schreiben und verbreiten mittlerweise Spyware, denn beim Erstellen von Malicious Code spielt Geld eine immer größere Rolle.


Aladdin Knowledge Systems kommt im Rahmen einer Analyse zu dem Ergebnis, dass sich mittlerweile mehr als 70 Prozent der weltweit agierenden Virenprogrammierer auf die Erstellung und Verbreitung von Spyware fokussiert haben. Die Art der Bedrohung aus dem Netz hat sich deutlich verändert: Der Faktor Geld spielt eine immer größere Rolle bei der Erstellung von Malicious Code.

Auch wenn die Probleme mit Viren und Spam noch lange nicht gelöst sind, sieht Aladdin Knowledge Systems das Jahr 2005 vor allem im Zeichen von Spyware stehen. Das Content Security Response Team (CSRT) des Sicherheitsspezialisten kommt im Rahmen einer Analyse zu dem Ergebnis, dass sich mittlerweile mehr als 70 Prozent der weltweit agierenden Virenprogrammierer auf die Erstellung und Verbreitung von Spyware fokussiert haben. Die Bedrohung aus dem Netz hat eine neue Qualität bekommen: Die gesetzeswidrig agierenden Softwareexperten können ihr Know-how in bare Münze verwandeln, indem sie Spyware-Applikationen verkaufen oder ein eigenes Geschäft mit Datenspionagediensten aufziehen. 

Verbindung zu organisierter Kriminalität Forrester Research bestätigt den von Aladdin ermittelten Trend. Die Analysten gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate mindestens 25 Prozent der gewerblich genutzten Rechner von Spyware befallen sein werden. Denn die Gefahr lauert ständig - ob beim Surfen im Web oder beim Öffnen von E-Mail-Attachments. Bislang waren die Malicious-Code-Programmierer darauf aus, sich technologischen Herausforderungen zu stellen und möglichst großen Schaden anzurichten. Heute ist die Motivation Geld - und es gibt kein wirksameres Motiv. Die Experten für bösartige Programmcodes organisieren sich und sogar die organisierte Kriminalität will an diesem illegalen Geschäft teilhaben.

Ludger Wilmer, Geschäftsführer bei Aladdin Deutschland, bestätigt: "Unsere Analyse der letzten Monate zeigt deutlich, dass die Mehrzahl der Virenprogrammierer sich von der Kreation komplizierter Viren mit größtmöglichem Schadenpotenzial hin zu Spyware-Entwicklung orientieren. Die Spyware-Programme werden in Verbindung mit der organisierten Kriminalität und illegalen Geldgeschäften genutzt. Verkauft werden entweder die Spyware-Anwendungen selbst oder gestohlene Daten, die von dubiosen Firmen weiterverwertet werden, etwa für den Zugriff auf Kontodaten. Die Art der Bedrohung aus dem Netz hat sich damit erstmals seit Jahren deutlich verändert."  

Antwort der IT-Security-Branche

Als Antwort auf diese sich zuschärfende Entwicklung hat Aladdin seine Content-Security-Lösung eSafe mit zusätzlichen Gateway-Schutz-Signaturen ausgestattet, die in der Lage sind, Hunderte von neuen Spyware-Komponenten und dazugehörigen Kommunikationsprotokollen zu identifizieren. Die integrierte Content-Security- und Anti-Virus-Lösung für Unternehmen bietet nun Schutz vor Spyware, Passwort stehlenden Trojanern und Zombie Bot Networks, die fremde PCs als Proxy-Server für Aktivitäten wie Spamming, Phishing und Denial of Service nutzen. Das Gateway-basierte Schutzkonzept von Aladdin eSafe erkennt derartige verdächtige Aktivitäten an der äußeren Netzwerkgrenze des Unternehmens und verhindert den Zugriff auf die interne IT-Infrastruktur.

Spyware

Als Spyware wird Software bezeichnet, die persönliche Daten des Benutzers ohne dessen Wissen oder gar Zustimmung an den Hersteller der Soft-ware oder an Dritte sendet - während gleichzeitig die Akti-vitäten des Browsers beeinträchtigt werden. Meist dienen die Programme dazu, das Surf-Verhalten im In-ternet zu analysieren, um gezielt Werbe-banner oder Popups einzublenden, die den Interessen des Benutzers angepasst sind.


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