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03.05.05 18:56 Alter: 17 Jahre
Kategorie: Networking, Office Connectivity, Digital Lifestyle, Mobile Generation, Produkt-News, Top-News, Telekommunikation
Von: Arno Kral

GSM-GPRS-UMTS-Chips für alle Fälle

Die neuen, integrierten Chip-Lösung von Agere Systems für konvergierte 2...3G-Mobilfunknetzwerke helfen Service Provider bis zu 300 Millionen US-Dollar Backhaul-Kosten einzusparen.


Agere LLP

Agere APP3

Agere APP3 Blockdiagramm

Agere LLP Internal

• NEC setzt die Netzwerkprozessoren von Agere in seinen Wireless Access-Produkten ein

• Mit der neuen Lösung baut Agere das Leistungsangebot der TrueAdvantage Converged Access Solutions entscheidend aus

• Service Provider können bis zu 300 Millionen US-Dollar einsparen

Ascot, England / München-Unterföhring Agere Systems erweitert mit den TrueAdvantage Wireless Access Lösungen das kürzlich vorgestellte TrueAdvantage-Angebot an Chips für konvergierte drahtlose und drahtgebundene Netze. Diese neuen Lösungen unterstützen gleichzeitig die Mobilfunkstandards 2G/2.5G und 3G in ein und demselben Netzwerk.

Service Provider können damit jährlich bis zu 300 Millionen US-Dollar an Backhaul-Kosten (T1/E1 , SONET/SDH  und Ethernet-Leased Line) einsparen. NEC, ein führender Mobilfunkausrüster, wird den TrueAdvantage Netzwerkprozessor APP500 von Agere in Wireless Access Produkten einsetzen.

Die TrueAdvantage-Lösungen bestehen aus einer Familie leistungsfähiger Netzwerk-Chips. Dazu gehören die Advanced PayloadPlus (APP) Netzwerkprozessoren sowie LLP  (Link Layer Processor), TADM, Ultramapper  und Hypermapper-Framing-  und Mapping-Chips. Vervollständigt werden die Lösungen durch „schlüsselfertige“ Softwarepakete, Referenzdesigns und Hardware-Entwicklungssysteme, mit denen die Hersteller von Telekommunikations-Ausrüstungen rasch und effizient kostengünstigere und leistungsstärkere Anlagen für drahtlose Zugangsnetzwerke produzieren können.

Mobilfunk-Anbieter unterstützen zunehmend neue Daten-Applikationen, die mehr Bandbreite benötigen als reine Sprach-Dienste. Um die schnelleren 3G-Datendienste anbieten zu können, wird der Ausbau der 3G Mobilfunknetze bereits mit Hochdruck vorangetrieben. Die Netzbetreiber vergrößern hierdurch das Umsatzpotenzial ihrer Netzwerke, müssen aber gleichzeitig ihre Kosten senken und ihre Backhaul-Transportbandbreite besser ausschöpfen.

Die speziell auf den Mobilfunk-Bereich ausgerichteten TrueAdvantage Wireless Access Solutions tragen diesen Anforderungen auf effiziente Weise Rechnung und ebnen den Weg für eine neue Ära kostengünstigerer, leistungsfähigerer und zuverlässigerer drahtloser Kommunikation. Zudem unterstützt die Agere-Plattform eine Vielzahl von Protokollen sowie für 2/2.5G  als auch für 3G-Netzwerke auf einem einzigen, dynamisch programmierbaren Baustein.

Dank Agere können 2/2.5G  und 3G-Netzwerk-Applikationen in einer gemeinsamen Lösung kombiniert werden. Neben den bei 2/2.5G üblichen Protokollen und Datenformaten wie z.B. Abis/TRAU-Framing, Frame Relay und AAL1-Leitungsemulation werden gleichzeitig die 3G-Protokolle unterstützt und in eine Lösung integriert. Durch diese Integration und der flexiblen Protokollverarbeitung, die für komplexere 3G ATM  und IP-Netzwerke benötigt wird, stellt Agere der Industrie die gesamte Funktionalität für kombiniertes 2G/3G-Equipment erstmals in einem einzigen Baustein zur Verfügung.

Veranschaulichen lassen sich die Vorteile dieser Integration am besten an der Kombination von CD , Video- und DVD-Player in einem Gerät. Der Kunde muss sich nicht darum kümmern, welches Medium er jeweils abspielen möchte, und benötigt vor allem keine drei separaten Abspielgeräte.

Bevor es die Agere-Lösung gab, mussten die Mobilfunk-Netzbetreiber separate Anlagen für 2/2.5G  und 3G Mobilfunknetze bereitstellen, wodurch kostbarer Platz vergeudet wurde. Das neuartige Konzept von Agere macht es dagegen möglich, beide Netzwerke in einer einzigen, kombinierten Plattform zu unterstützen. Dies senkt die Anschaffungs  und Betriebskosten, verbessert die Skalierbarkeit und lässt unter dem Strich die Einführung kostengünstigerer Dienste für den Konsumenten zu.

Mit einem beschleunigten Zusammenwachsen der Mobilfunknetze können die Netzbetreiber ihre Kosten senken, da weniger T1/E1 , SONET/SDH  und Ethernet-Backhaul-Verbindungen installiert werden müssen. Zusätzliche Ersparnisse bei der benötigten Backhaul Bandbreite lassen sich erzielen, wenn die Effizienz der T1/E1-Backhaul-Verbindungen durch die flexible Protokollverarbeitung der TrueAdvantage Wireless Solutions verbessert wird. Durch die Abwicklung unterschiedlicher Traffic-Typen und den Support für Header Compression und Multiplex-Protokollen wie PPPmux und cUDP verbessert sich die Backhaul-Effizienz um mindestens 35 %. Mobilfunk-Anbieter kommen dadurch insgesamt auf mögliche Einsparungen in Höhe von ca. 300 Millionen US-Dollar pro Jahr, da für die Abdeckung einer bestimmten Service-Region weniger T1/E1-Mietleitungen benötigt werden.

Alle soeben aufgezählten Fähigkeiten werden den Herstellern von Mobilfunk-Ausrüstungen in Verbindung mit der neuen FPI Software geboten, die mit einem Functional Programming Interface ausgestattet ist. Diese TrueAdvantage Wireless Access FPI Software wird in Produktionsqualität geliefert und unterstützt die Netzwerkprozessor-Familien APP300 und APP500 von Agere. Die FPI-Software kann als Blackbox-Lösung genutzt und problemlos in die vorgesehene Mobilfunk-Applikation wie z.B. Node B , BTS , RNC  und BSC-Equipment integriert werden. Ebenso können Equipment-Hersteller jedoch den Quellcode modifizieren, um eigenentwickelte Features zu integrieren und differenzierte Systeme anzubieten. Genau wie bei den anderen Lösungen auf Basis der TrueAdvantage-Plattform und den Netzwerkprozessoren von Agere, lässt sich die Data-Plane-Software auch hier mit bis zu 30-mal weniger Codezeilen pro Funktion realisieren als bei Prozessoren des Wettbewerbs.

Gemeinsam drücken sich diese Entwicklungsalternativen durch reduzierte Produktentwicklungskosten, weniger Defekte sowie einen Gewinn an Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit aus. Hersteller vermeiden bei Verwendung der FPI-Software eine Vielzahl zeitraubender Arbeitsgänge wie das Erlernen bausteinspezifischer Details, das Schreiben des Data-Plane-Codes und das Entwickeln von Control-Plane-Code im Umfang von mehreren hunderttausend Zeilen. Es wird geschätzt, dass die FPI-Softwarelösung mehr als 8 bis 10 Personenjahre an Entwicklungsaufwand einspart. Den hohen Stellenwert dieser Ersparnisse verdeutlicht die Tatsache, dass 70 bis 80 % der über die Lebenszeit eines programmierbaren Systems gerechneten Gesamtkosten auf die Softwareentwicklung entfallen.

„Das Kombinieren von Systemen und Kostenersparnisse bei den drahtlosen Backhaul-Verbindungen sind tiefgreifende, miteinander verflochtene Trends in der Industrie“, sagt Allen Nogee, Analyst bei In-Stat. „Kennzeichnend für die TrueAdvantage Wireless Access Solution von Agere sind eine bisher nie dagewesene Integration von 2G  und 3G-Systemen in ein und demselben Netzwerk, wirtschaftliche Software für Netzwerkprozessoren sowie die Möglichkeit der Skalierung für ein breites Spektrum von Mobilfunk-Equipment und eine Vielzahl von Protokollen und Standards. Alle diese Faktoren dürften wirksam zum weiteren Wachstum dieses Markts beitragen.“

Durch die gewählte Architektur und die grosse Bandbreite der unterstützten Protokolle bietet die TrueAdvantage Wireless Lösung von Agere ein hohes Maß an Hardware- und Software-Flexibilität und Skalierbarkeit. Diese Eigenschaften ermöglichen Ageres Kunden hohe Einsparungen bei den Entwicklungskosten.

Zusammenfassend stellt das komplette TrueAdvantage Wireless-Angebot eine einheitliche Plattform dar, das aus Hardware und zugehöriger FPI-Software besteht, mit folgenden Eigenschaften:

• Konfigurierbare und skalierbare Hard  und Software

• Im Feld softwaremäßig aktualisierbare Feature-Ausstattung

• Plattform mit hohem Verfügbarkeits  und Zuverlässigkeits-Niveau

• Multi-Standard & Multi-Service, also Unterstützung vieler Funknetz-Standards (z.B. WiMax, GSM, UMTS, CDMA, GERAN) und Backhaul-Transportprotokolle (z.B. TDM, ATM, IP)

• Eignung für die gleichzeitige Abwicklung verschiedener Traffic Arten und Protokolle

• Verfügbarkeit verschiedener Backhaul-Interfacetypen (z.B. T1/E1, OC3/STM-1, 10/100/1000 Ethernet)

• Mehrere Mechanismen sorgen für eine deutliche Verbesserung der Transport-Backhaul-Effizienz

 


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