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Firstlook Linksys WPS54G

Linksys Print Server WPS54G

Flotter Funk-Druck-Diener

Installation mit Automatik

Obwohl Linksys angekündigt hat, ab sofort alle neuen Produkte für das Endkundengeschäft zu lokalisieren, also mit Installations- und Betriebstexten in der jeweiligen Landessprache zu versehen, muss sich der Anwender beim WPS54G noch streckenweise mit Englisch begnügen ? zumindest, was die Bildschirmdialoge und die gedruckte Schnellinstallationsanleitung betrifft. Auf der Software-CD findet sich ein elektronisches Handbuch im PDF-Format und Deutscher Sprache.

Während des Betriebs stört das nicht mehr ? ein Printserver ist ein Netzwerkgerät, das nach der Einrichtung seinen Dienst unscheinbar im Hintergrund verrichtet und selbst nicht mehr in Erscheinung tritt.

Wir testen den WPS54G an einem Drucker dem Marke Hewlett Packard (Deskjet 930C), dem Internet-Access-Routern D-Link DI-614+ (WLAN-B, WLAN-B+, brutto 22 MBit/s) und Zyxel Prestige Prestige 660HW (WLAN-G, 54 brutto MBit/s), sowie dem High-Speed-Access-Point Ovislink WL-8000AP (WLAN-G, Turbo-G, brutto max. 108 MBit/s).

Vor der Installation der Software empfiehlt Linksys im der Schnellinstallationsanleitung, ein folgende Punkte zu beachten.

  • Linksys hat dem Printserver einen Namen gegeben und auf der Unterseite des Gerätes aufgedruckt ? in unserem Fall LK7EEB45. Diesen Namen verwendet das Installationsprogramm, daher sollten Sie ihn notieren, bevor Sie fortfahren.
  • Schließen Sie als nächstes das USB-Kabel zum Drucker (und bei Bedarf das Fast Ethernet-Kabel) sowie das Stromversorgungskabel an und stecken Sie letzteres in die Steckdose.
  • Fahren Sie mit der Installation der Software fort.
  • Nach dem Einlegen der CD startet das Installationsprogramm. Wie in der Schnellanleitung beschrieben, versuchen wir zuerst, mit dem Setup-Wizard zum Ziel zu kommen, scheitern aber kläglich, weil der partout den Printserver nicht erkennen will -- weder als neues Gerät, noch überhaupt.

    Zur Installation sollte an sich der Setup-Wizard den Anwender durch die Einstellungsmenüs führen...

    ...erkennt aber den Printserver nicht, gleichgültig, ob der per WLAN oder per Ethernet-Kabel am Office-Netz hängt, und kann ohne Namen des Prinservers nicht weiterarbeiten.

    Da der Wizard ausdrücklich darauf hinweist, dass die automatische Erkennung nur dann funktioniert, wenn der Originalname nicht geändert wurde, überprüfen wir den Gerätezustand durch einen Hardware-Reset.

    Mit einem Stift oder anderem Schreibgerät lässt sich der Printserver in den Werkszustand zurücksetzen. Dann liefert der Drucker eine Seite mit den Geräteeinstellungen.

    Hardware-Reset

    Nach dem Hardware-Reset durch einen Druck auf den versenkt angebrachten Rest-Knopf druckt der am USB-Port angeschlossene Drucker eine Status-Seite aus. Dort zeigt sich, dass die grundlegenden Kommunikationsparameter komplett inkompatibel zum bestehenden Netzwerk sind:

    IP-Adresse: 169.254.53.156

    SSID:linksys

    WLAN-Kanal: 10

    Wie erwartet, hat der Print-Server mit unserem WEP-gesicherten WLAN keine Verbindung aufnehmen können. Also stellen wir unsere Netzwerkkarte so ein, dass sie ebenfalls im 169-Subnetz arbeitet, geben dem Access Point die SSID "linksys", stellen ihn auf Kanal 10 ein und schalten die WEP-Verschlüsselung ab. Doch obwohl der Printserver nun sowohl drahtlos wie auch drahtgebunden per PING-Kommando unter seiner Adresse 169.254.53.156 erreichbar ist, erkennt ihn der Setup-Wizard nach wie vor nicht.

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