tom's networking guide
 
Anzeige

Firstlook Philips UHD-Fernseher 49PUS7181

Philips UHD-Fernseher 49PUS7181

Hochwertige Medienzentrale mit Lagerfeuer

Ambilight heute - ist es wirklich so einzigartig?

Braucht es denn so etwas? Seit Jahrzehnten weiß man doch, dass man nicht im Dunkeln fernsehen soll, um die Augen zu schonen. Weil sich eine Raumbeleuchtung aber entweder im Bildschirm spiegelt - insbesondere, seitdem diese nicht mehr entspiegelt werden und bei den modischen "Curved Displays" noch viel schlimmer - oder blendet, wenn sie nicht wirklich hinter dem Fernseher steht, halten sich viele Fernsehzuschauer nicht daran. Schließlich sitzt man im Kino doch auch im Dunkeln - nur ist da die Leinwand viel größer und füllt das Gesichtsfeld voll aus.

Doch alle Theorie ist grau, nur die TV-Praxis bunt. Tom?s Networking Guide nahm deshalb den aktuellen UHD-TV 49PUS7101 von Philips in einen mehrmonatigen Praxistest auf, um sowohl Ambilight wie überhaupt die aktuellen Features eines solchen Geräts zu überprüfen. Auch bei UHD kommt ja schnell die Frage: "Braucht man denn sowas - die Sender strahlen doch noch gar keine UHD-Programme aus?"

Philips UHD-TV 49PUS7101 mit Ambilight (Bild: W.D.Roth)

Ambilight kann dabei in vielen Varianten genutzt werden: Als reine statische Hintergrundbeleuchtung wie die klassische Fernsehlampe, als Lichtorgel, die sich nicht nach dem Bild, sondern nach dem Ton richtet, aber beim 49PUS7101 dank auf drei Seiten rückseitig angebrachter RGB-LED-Leisten auch als virtuelle Bildschirmerweiterung, die die Farben und Inhalte desselben auf der Wand hinter dem Fernseher fortführt.

Bei unserem Test war dies gar nicht so einfach, weil der Fernseher gerade noch so in den Testraum passte - ein 50-Zoll-Modell oder einer mit weniger schmalem Rand wäre bereits nicht mehr unterzubringen gewesen. Damit war nur links und rechts so richtig "Luft" für die Ambilight-Lichtspiele - oben nahte die Zimmerdecke und unter dem Gerät war ein Schrank.

Womit sich auch die Frage erledigt, wieso Philips denn ausgerechnet ein Gerät mit 49 Zoll Bildschirmdiagonale (123 cm) herausbringt: Nicht jeder hat eine Villa und auch sinkende Gerätepreise ändern nichts daran, dass der Platz für den Fernseher in der Wohnung deshalb nicht automatisch wächst. Auch zur Zeit der Röhrenfernseher hatte ja nicht jeder den Platz und ein ausreichend tiefes Regal für die damals üblichen 67-cm-Diagonalen.

Entspannt im Dunkeln fernsehen

Der schmale Rand macht Ambilight dabei erst so richtig effektiv: Er wirkt nun gar nicht als Bildbegrenzung. Und nun war das Bild mit abgeschalteter Raumbeleuchtung tatsächlich zum ersten Mal entspannender zu genießen als mit Licht. Wobei dies keineswegs gegen den Fernsehgenuss bei Tageslicht spricht, für den der 49PUS7101 übrigens ebenso geeignete Voreinstellungen hat, wie für das abendliche Fernsehen, doch am Abend ist Ambilight wirklich ein großer Vorteil. Es wirkt auch nicht so albern, wie das oft zu sehende Aufblasen alter 4:3-Videosequenzen auf 16:9 durch Ergänzen unscharfer Kopien in den Balken rechts und links sondern sehr natürlich - auch bei dem im Testfall oben eingeschränkten Platz.

Ambilight funktioniert auch mit schwarzen Balken (Bild: W.D.Roth)

Apropos 4:3 oder auch Kino-Breitbild: Die dann sichtbaren schwarzen Balken beeinträchtigen Ambilight nicht. Wer will, kann das Bild natürlich auch zoomen, damit es den Bildschirm ausfüllt. Angesichts des UHD-Displays ist das im Normalfall aber nicht sinnvoll.

Nun aber genug zum Thema "jenseits des TV-Bilds". Wie schaut es denn mit dem Bild selbst aus?

Auch hier ist Philips perfekt geworden: Während man früher Philips LC-Fernseher an zu starker, Artefakte erzeugender "Bildverbesserung" erkennen konnte, sind nun Farben, Kontraste und Schärfe einwandfrei und nicht überzogen. Zudem kann man jeden Parameter noch individuell einstellen.

UHD-Programmquellen gibt es dabei bereits mehr, als man denkt: Neben Netflix, Amazon & Co. bieten auch UHD1 bei HD plus sowie einige SKY-Kanäle UHD-Inhalte. Mit dem eingebauten Tuner für alle aktuellen Satelliten, Antennen- und Kabelsignale sowie dem Smart-Card-Einschub sind diese ohne Probleme zu empfangen.

Zudem skaliert der 49PUS7101 auch HD- und SD-Signale in angenehmer Qualität hoch: Moiré und Pixel, wie sie auf dem älteren Gerät mit Half-HD-Auflösung des Öfteren störend in Erscheinung traten, ließen sich hier nicht mehr blicken.

Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Report Google Offices
Googles Offices sind berühmt, nicht nur wegen TGIF. Der Tom?s Networking Guide Deutschland durfte einen ernüchternden Blick in die geheime Google-Deutschland-Zentrale in Hamburg werfen. [mehr]
Test Symantec Endpoint Protection 11
Symantecs Security-Suite Endpoint Protection 11 realisiert Virenschutz, Anti-Spyware, Desktop-Firewall, Intrusion-Prevention-System sowie Geräte- und Anwendungskontrolle durch einen Agenten mit zentraler Management-Konsole. [mehr]
Test Ironport S650
Die S-Serie von Ironport kombiniert Content-Filter mit einem Malware-Schutz und Reputationsfiltern zur umfassenden Web-Security. IAIT hat sich für diesen Test die S650 genauer angesehen. [mehr]
Haansoft ThinkFree Office im Internet
Die Ära wuchtiger Software-Dinosaurier wie Microsoft Office scheint endgültig zu Ende. Jetzt gibt ein echtes Office im Internet, kompatibel mit Winword, Excel und Co., das genauso flott arbeitet wie eine lokal installierte Software ? kostenlos für den End [mehr]
Report Googles Online-Office
Mit GoogleCalendar und weiteren Diensten greift Google die Domäne von Microsoft an - nämlich den Officebereich. Microsoft macht 30 % seines Umsatzes mit den Officeprodukten: Word, Excel, Outlook & Co. [mehr]
Googles Antwort auf Skype
Nachdem sich GoogleMail zum Selbstläufer entwickelt, war es nur eine Frage der Zeit, bis Google seine Kundenbasis mit einer eigenen VoIP- und Chat-Applikation versorgte. [mehr]
Anzeige