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Reputationssysteme schützen vor neuen Software-Bedrohungen

Guter Ruf als Eintrittskarte

Moderne Malware: Unauffällig, schnell und lernfähig

Aus den Daten von Senderbase erfahren die Experten viel über aktuelle Bedrohungen. So bedient sich Malware zunehmend der Charakteristiken von Social-Networking-Seiten im Umfeld des Web 2.0. Viren wie "Storm Trojan" ? 2007 für einen der größten Virenangriffe weltweit verantwortlich ? sind kollaborativ, anpassungsfähig, intelligent und können Monate, sogar Jahre unentdeckt auf PCs verbleiben. Auch die Wege, auf denen die Schadprogramme in die Netzwerke kommen, werden verschlungener.

Die SenderBase von IronPort informiert schnell und zuverlässig über art und Herkunft von Internet-Bedrohungen. (Bild: IronPort)

Spam hat dabei eine Schlüsselfunktion, denn die Nachrichten enthalten heute nur wenig Text, dafür aber häufig Links auf scheinbar seriöse Webseiten. Doch wer dort Aktien- oder Geschenktipps sucht, wird Malware finden. Denn allein durch den Besuch der Seite infiziert sich der Computer und wird zum ferngesteuerten Gehilfen von Cyber-Kriminellen. In den seltensten Fällen merkt der User, dass er gerade Teil eines riesigen Botnetzes geworden ist und sein PC nun fleißig Spam verschickt. Experten nennen diese Art unerwünschter Nachrichten treffend "dirty spam", da sie primär darauf abzielt, weitere PCs zu infizieren.

Für Unternehmen werden solche Virus- und Malware-Attacken schnell teuer. 136.000 Euro jährlich kostet eine mittelständische Firma die Bereinigung von Computern und der damit verbundene Arbeitsausfall, fand der Sicherheitsanbieter Panda heraus. Der wirtschaftliche Schaden wächst ebenfalls. Die US-Verbraucherorganisationen Consumer Reports errechnete anhand von Umfragen einen Verlust von sieben Milliarden US-Dollar ? der Großteil davon durch Virenattacken. Oft ist der fehlende Schutz auf mangelhafte Informationen zurückzuführen. Chenxi Wang, Analystin bei Forrester Research empfiehlt deshalb: "Unternehmen mit Online-Angeboten für Verbraucher sollten und können mehr unternehmen, um Nutzer über mögliche Bedrohungen zu informieren."

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