tom's networking guide
 
Anzeige

Kommentar zur Markteinführung von Windows 7

Kommentar zur Markteinführung von Windows 7

Ende der Hängepartie> Windows 7 ist da ? samt Windows Server 2008-R2..

Alles wird besser

Am Ende wusste Achim Berg die aufgekommene Euphorie über so viel Gutes in Windows 7 mit einer kleinen, launigen Bemerkung gekonnt zu dämpfen: "Windows 7 baut ganz massiv auf Vista auf" und beeilte sich dann, das aufkommende Raunen im Saal durch Bekanntgabe einiger Sonderangebote zu unterbrechen: Windows 7 gebe es als Home Premium oder Professional in der 32- und 64-Bit-Version für Studenten schon für 35 ? als Upgrade (wenigstens bis zum 28. Februar 2010) und eine Family-Version mit drei Lizenzen koste lediglich 149 ?, die ist aber nur in limitierter Anzahl verfügbar. Wie eine Drohung an die Hardware-Hersteller klingt dagegen sein Ausruf: "Ein Netbook mit XP ist ab heute unverkäuflich". Die Netbook-Hersteller waren es, die mit dem unerwarteten Riesen-Erfolg ihre Zwergen-Notebooks Microsoft zu einer Verlängerung der Windows-XP-Unterstützung veranlasst hatten ? Vista hatte sich für die Leistungsklasse der genügsamen Kleinen einfach nicht schlank genug gestalten lassen.

Die Änderungen von Vista auf Windows 7 sind so umfangreich, dass Microsoft eine Neu-Installation dem Upgrade vorzieht. (Bild: Microsoft)

Für diejenigen Unternehmen, die aus guten Gründen bei XP geblieben waren, bleibt es jedoch weiterhin bei der Hängepartie: Microsoft bietet zwar ein Tool zur Migration von Vista auf Windows 7 an, nicht jedoch einen einfachen, direkten Weg von XP zum ach so guten neuen Windows 7. Vom "Umweg" über ein Upgrade auf Vista rät Microsoft ab und empfiehlt selbst für Vista-User eine "saubere" Neuinstallation, da die Veränderungen doch zu tiefgreifenden seien. So bleibt es bei der Kritik an Microsoft, Anspruch und Wirklichkeit erneut nicht unter einen Hut bringen zu können: All jene Unternehmen (und Privatleute), die wegen Vistas Unzulänglichkeiten (oder aus anderen Gründen) bei XP geblieben waren, müssen sich der schönen, neuen Siebener-Windows-Welt "zu Fuß" nähern, und die umworbenen Kleinunternehmen müssen auf die Segnungen der Virtualisierung á la Microsoft leider verzichten.

Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Glosse Digital Living auf der CeBIT 2008
Wie bringt man einen Röhrenverstärker, ein Schweden-Regal und ein Designer-Klo durch die CeBIT-Nomenklatur? Schreib "digital living" drauf, und alles ist erlaubt. Hannover nimmt ein Schlückchen aus der IFA-Flasche. [mehr]
Kommentar zur CeBIT 2008
Die Hersteller sparen am Messeauftritt, die Besucher sparen sich den Eintritt und vor der Halle 1, Geburtsort der Messe, steht ein Schild: kein Zutritt. Die CeBIT ist an Systems erkrankt [mehr]
CeBIT Vorbericht
Die CeBIT 2008 strotzt nur so vor Neuheiten. Worauf es ankommt, wen zu besuchen warum sich lohnt, was wer wo zeigt, haben wir für unsere Leser hier zusammengestellt. [mehr]
Test Belkin F5D8233 WLAN-Router
Der WLAN-Router Belkin F5D8233, ein Draft-N-Gerät, überraschte die Tester mit sehr zwiespältigen Ergebnissen. [mehr]
Test Zyxel PLA-470 mit NGB-318S
Mit Netzwerk-Komponenten wie WLAN, Internet-Router und Ethernet-Switch vereinfachen die Homeplug-AV-Modem PLA-470 und NBG-318S von Zyxel die Vernetzung einer Wohnung ganz erheblich ? die PLC-Performance stimmt. [mehr]
First-Look ? Open-E NAS 2.0 und SoHo
Die NAS-Flash-Module von Open-E steckt man in einen IDE-Port auf dem Motherboard. Die Konfiguration erfolgt per Web-Browser. Im Netzwerk stehen dann neue Verzeichnisse mit viel Speicherplatz für alle zur Verfügung. [mehr]
Anzeige