tom's networking guide
 
Anzeige

iSCSI im Praxistext

iSCSI im Praxistest

Daten speichern über Netzwerke

Fazit: Goldene Zeiten für iSCSI

Das Grundkonzept von iSCSI, vorhandene Technologien für die Umsetzung kostengünstiger SANs zu nutzen, geht voll auf. In unserem Test zeigten beide Applikationsvarianten, der iSCSI-Server von DataCore und auch das Storage Array iSA 1500 von Adaptec ein bestechend einfaches Handling und gute Performance.

DataCore setzt mit dem SANMelody-Paket auf Unternehmen, die bestehende Server für iSCSI-Zwecke umrüsten oder grundsätzlich kostenschonend in die iSCSI-Welt einsteigen wollen. Die nach Umfang gestaffelten Preismodelle von 1.000 ? bis 20.000 ? erlauben es auch kleinen Unternehmen, flexible iSCSI-Speicherlösungen aufzusetzen. Eine 21-Tage-Probeversion sowie SANMelody Lite, das noch weiter abgespeckt ist und nur noch etwa 200 ? kostet, machen die Entscheidung leicht.

Adaptec hingegen greift durch viel Hardware in die Vollen, was auch insofern abzusehen war, als dass dieser Hersteller die iSCSI-Technologie von Anfang an stark gefördert hat. Der iSCSI-zu-PCI-X-Adapter ASA-7211C dient der Anbindung von SANs bzw. Storage-Appliances an bestehende Server. Dazu bringt die Karte eine TCP/IP- sowie eine iSCSI-Offload-Einheit mit, so dass vorhandene Rechner teilweise mit noch geringeren Systemlasten umgehen müssen als bei direkt angeschlossenen Speicherlösungen (DAS ? Direct Attached Storage) niederer Komplexität. Mit 752 ? ist der ASA-7211C nicht gerade billig, aber derzeit einer von nur wenigen iSCSI-Adaptern mit Hand und Fuß.

Das Storage Array iSA 1500 von Adaptec ist letztlich nichts anderes als ein leistungsfähiger 1-HE-Server mit einem kompakten, zweckgebundenen Betriebssystem und der Funktionalität, um als iSCSI-Server im SAN zu arbeiten. Zwei Gigabit-Netzwerkanschlüsse sorgen für ausreichend schnelle Anbindung, ein dritter Port dient lediglich der Konfiguration. Zum Einsatz kommen dabei vier 3,5" Serial-ATA-Festplatten. Das macht Sinn und spart Kosten, denn alle großen Hersteller bieten heute ATA-Laufwerke, die für den Dauerbetrieb in so genannten Near-Line-Umgebunden gedacht sind. 400 GB pro Laufwerk sind heute erhältlich, womit sich bis zu 1,6 Terabyte Bruttokapazität in einer Höheneinheit flexibel unterbringen lassen. Mit dem stolzen Preis von 5451 ? liegt ein solches Storage-Modul preislich weit über dem, was sich Otto Normalverbraucher leisten könnte, doch für mittlere Unternehmen ist diese Investition eine sichere Sache ? zumal auch die Kapazitäten mit Verfügbarkeit größerer Laufwerke gesteigert werden können.

Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Echtzeit-Infrastruktur
Die Gartner Group sieht die Data Center derzeit im Umbruch zwischen Computing-Inseln und einer Echtzeit-Infrastruktur. Die geschätzten Einsparungen liegen dabei zwischen zehn und 37 Prozent der gesamten IT-Infrastrukturkosten. [mehr]
Security-Trends 2005
IT-Security besteht aus verschiedensten Themenbereichen wie Identity und Access Management, eBusiness Security oder Intrusion Detection. Integralis-Spezialisten wagen die Prognose welcher Bereich 2005 besonders wichtig und welcher bereits vergessen ist. [mehr]
NAS im Dreierpack
Netzwerkspeichergeräte (NAS) besetzen eine starke Nachfragenische. Allnet 6200, Linksys EFG250 und Ovislink MU 5000 FS/E haben wir einem Praxistest unterzogen. Eines sei vorweggenommen: Daten speichern können sie alle. [mehr]
XIMETA NetDisk Office
Die NetDisk Office von XIMETA bietet sich als zentrale Speicherlösung in einer Mehrplatz-Umgebung an. Mit ihrem integrierten Switch könnte sie sogar die Alternative für einen Datei-Server sein. [mehr]
IEEE1394b unter Windows XP
IEEE1394b, der schnelle und nun netzwerkfähige Nachfolgestandard des als "Firewire" oder "i-Link" bekannten Desktop-Busses IEEE1394a verspricht auf Kupferkabeln 800 MBit/s, wird jedoch vom Microsoft- Betriebssystem Windows XP nur sehr unzulänglich unterst [mehr]
Netzwerksicherheit
Montag in der Frühe ereilte IT-Administrator Hubert Wolf die schlechteste aller Nachrichten: Sein Netz war gehackt. Eile war geboten. Hier können Sie nicht nur lesen, wie er sich aus dieser misslichen Lage befreit, sondern sogar mitraten. [mehr]
Innominate mGuard und Watchguard Firebox X Edge
Im zweiten Teil vergleichen wir Security-Appliances für Arbeitsgruppen und kleinere Unternehmen. Im Testlabor konnten sie zeigen, wie gut Internet-Zugänge schützen VPN-Verbindungen aufbauen können. [mehr]
Innominate mGuard
Knallrot, mausgroß wie eine Computermaus und keine Form zu pressen ? das kann kein richtiges Sicherheits-Appliance sein! Wir haben uns das Gerät angeschaut und bemerkenswertes festgestellt. [mehr]
WLAN-Sicherheit in der Praxis
Eine Wardriving-Fahrt durch Berlin zeigt: Mehr als die Hälfte aller drahtlosen Netzwerke sind ungeschützt. Selbst am Bundeskanzleramt laden zwei offene Access Points zum Huckepack-Surfen ein. [mehr]
Anti-Spyware
Neben Viren und Spam quälen Ad- und Spy-Ware die Internet-Benutzer. Diese Werbe- und Ausspähprogramme befallen PCs oft im Huckepack mit beliebter Shareware. Wir haben die Wirksamkeit von vier Anti-Spyware-Tools untersucht. [mehr]
Personal Firewalls unter Windows XP
Schutz vor Viren und Würmern ist heutzutage wichtiger denn je. Das Service Pack 2 für Windows XP verbessert dafür die Systemsicherheit. Doch kann sich die neue Microsoft-Firewall gegen Produkte von der Konkurrenz durchsetzen? [mehr]
Client-basierte Spam-Filter
Unerwünschte Emails mit dubiosen Versprechungen stören im Arbeitsalltag. Besonders für kleinere Büros eignen sich dafür Client-basierte Spam-Filter. Wir haben vier dieser Lösungen unter die Lupe genommen. [mehr]
Anzeige