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iSCSI im Praxistext

iSCSI im Praxistest

Daten speichern über Netzwerke

Adaptec iSA 1500 Storage Array

Das Storage Array ist insgesamt 60 cm tief und benötigt ein entsprechend tiefes Rack.

Unter dem Namen iSA 1500 Storage Array verbirgt sich ein 1-HE-System, welches vier Serial-ATA-Festplatten unterbringt und per iSCSI an bestehende Netzwerke bzw. SANs angebunden wird. Der Einsatz von Serial-ATA-Laufwerken macht in diesem Fall viel Sinn, denn es handelt sich um MaXLine-II-Modelle von Maxtor, die für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Der Griff zu SCSI-Komponenten hätte das System erheblich verteuert, ohne nennenswerten Mehrwert zu bringen: SCSI-Hardware zahlt sich heute nur noch dann aus, wenn es nicht nur um Dauerbetrieb, sondern auch um Dauerlast und maximalen Performanceanforderungen geht.

Über zwei Gigabit-Netzwerkports vom Typ Intel 82546EB wird das System seiner Bestimmung zugeführt. Um die dabei entstehende Last durch TCP/IP-Packaging aufzufangen, kommt ein schneller Xeon-Prozessor auf einem Supermicro X5DPR-IG2+ zum Einsatz. Dieses wiederum basiert auf dem Intel E7501-Chipsatz und greift standardmäßig auf 1 GB ECC-Speicher zurück.

Gestartet wird von einem Flash-Speicher, der per UltraATA/100 angeschlossen ist und eine kompakte Linux-Version beinhaltet. Die IP-Adresse des Systems lässt sich über eine eigene Konsole einstellen und schließlich über die dritte Netzwerkkarte im System (Intel Pro/1000) von einem beliebigen anderen Rechner mit Hilfe des Adaptec Storage Managers verwalten. Achtung: Adaptec unterscheidet zwischen dem Netzwerkport für die Konfiguration und den beiden anderen Ports für Datenfluss.

In voller Pracht: Zum Einsatz kommt bei Adaptec ein Xeon-System auf Basis eines Supermicro X5DPR-IG2+, 1 GB ECC-RAM. Ein zweiter Prozessor ließe sich nachrüsten. Ob das die Software unterstützt, konnten wir nicht herausfinden.

Das 1HE-Modul beherbergt einen kompletten Xeon-Rechner. Die obere Netztwerkschnittstelle dient der Konfiguration, die beiden rechts unten für den Datentransport.

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