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Windows Media Center Edition 2005

Media Center Edition 2005

Windows fürs Wohnzimmer

Fertigfutter: Rechner mit der Media Center Edition 2005

Bei der ersten Version der Media Center Edition waren die PC-Hersteller noch ausgesprochen reserviert, es gab nur eine Handvoll verschiedener Geräte. Inzwischen bieten in der Bundesrepublik nicht weniger als 19 Firmen Rechner mit dem Multimedia-Windows an, mehr als in den USA. Die Spanne geht dabei von Riesen wie Fujitsu-Siemens oder Medion bis hin zu kleinen mittelständischen Betrieben, die oft besonders raffinierte Geräte anbieten.

Weg vom Würfel-Design: Der Shuttle XPC MC-01.

Einen besonders interessanten PC wird Shuttle auf der CeBIT 2005 vorstellen. Der XPC MC-01 ist bereite der zweite Media-Center-PC von Shuttle. Das kompakte Gerät erinnert in Abmessungen und Design eher an einen Videorekorder, als an einen PC. Als Prozessor wird die Notebook-CPU Pentium M zum Einsatz kommen, der Chipsatz auf dem Mainboard ist der 915PM von Intel. Die Grafikdarstellung übernimmt die 16x-PCI-Express-Grafikarte Radeon X300 von ATI. Der TV-Empfang ist analog oder über DVB-T möglich. Zusätzlich zu einer 3,5-Zoll-Festplatte gibt es im XPC MC-01 noch einen Wechselrahmen, in dem eine 2,5-Zoll-Platte eingebaut werden kann. Bedient wird der Rechner mittels der Fernbedienung oder einer drahtlosen Tastatur mit integriertem Trackball.

Daneben gibt es von Shuttle noch den G5 8300M im gewohnten Cube-Design. Der schwarze Würfel ist mit einem 3-GHz-Pentium-4 ausgerüstet, die ATI-X300-Grafikkarte mit integriertem TV-Tuner sitzt auf einem Mainboard mit Intel 915G-Chipsatz. Auf Shuttle-Barebones basieren auch die Media-Center-PCs von Alternate und Packard Bell.

Klassischer Multimedia-Würfel-PC: MSI Mega 865.

Auf das kompakte Cube-Design setzen ebenfalls Tarox mit dem Media Center 2005, Wippermann mit dem DIANO Mini-PC auf Biostar-Basis mit AMD Athlon 64 und Bluechip mit dem MSI Mega 865. Der MSI-Barebone ist mit einem analogen Radioteil ausgestattet, das selbst bei ausgeschaltetem PC funktioniert. Auf AOpen-Barebones bauen der Avitos AOPEN EX915 und der Wortmann TERRA FILIA MCWS 3000 auf, den wir weiter unten in einem Kurztest genauer vorstellen. Fujitsu-Siemens hat gleich zwei Media-Center-PCs im Programm, den SCALEO C im Cube-Design und den Miditower SCALEO Media Center, beide auf Intel-Basis.

Wer einen Media-Center-PC sucht, der optisch besonders gut zu einer Stereoanlage passt, für den kommen der High 10 Pro von Siggelkow Computer oder der Plektra HTPC von Cemos in Frage. Beide Gerätte basieren auf Standard-PC-Komponenten. Besonders leise sind das Aquado Media Center, das Hush E3 Media Center Edition System und das winzige MICROSPACE Entertainment Center von Digital-Logic. Alle drei Systeme sind passiv gekühlt.

Das Hush E3 Media Center Edition System kommt ohne Lüfter aus. Die Komponenten werden über Heatpipes gekühlt.

Mit dem Qosmio von Toshiba gibt es schließlich sogar noch ein Notebook mit TV-Tuner und der Media Center Edition auf dem Markt. Die Qosmio F-Serie ist mit einem 15,5-Zoll-Display ausgerüstet, die G-Serie mit einem 17-Zoll-Display. Beide Serien sind mit Intel-Pentium-M-Prozessoren ausgestattet.

Einige der hier aufgeführten Rechner werden wir in der nächsten Folge dieser Artikelserie in Kurztests noch genauer vorstellen.

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