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Windows Media Center Edition 2005

Media Center Edition 2005

Windows fürs Wohnzimmer

Media Center Extender: Der Media-Center-PC als Homeserver

Mit einem Media Center Extender wird der Media-Center-PC erst wirklich zu einem Zentrum für digitale Unterhaltungsmedien. Media Center Extender gibt es in zwei Varianten:

  • Als eigenständiges Gerät
  • oder als Erweiterungssoftware mit Fernbedienung für die Microsoft-Spielekonsole XBox.
  • Der Media-Center-PC steht dabei in einem Raum, mit ihm verbunden sind bis zu drei "Media Center Extender", an die wiederum Geräte wie Fernseher oder Stereoanlagen angeschlossen sind. Bedient werden diese Netzwerk-Player mit der gleichen Fernbedienung wie der Media Center PC. Auch das Erscheinungsbild der Software unterscheidet sich nur im Detail.

    Im Gegensatz zum Remote-Desktop von Windows XP Pro, der den lokalen Zugriff sperrt, können mit Extendern tatsächlich mehrere Personen gleichzeitig an einem Media-Center-PC arbeiten.

    Eigenständige Media Center Extender bieten derzeit nur Linksys und Hewlett-Packard an ? wenngleich nur in den USA. Die Geräte basieren nicht auf PC-Technologie, sondern benutzen Embedded-Prozessoren mit zusätzlichem MPG2/WMA-Decoder und verwenden als Betriebssystem Windows CE. Der Vorteil: Die Geräte sind sehr kompakt und arbeiten lautlos. Die Netzwerkverbindung zum Media-Center-PC wird über Ethernetkabel oder WLAN hergestellt. Dabei werden die IEEE-Standards für WLAN-G (802.11g) und WLAN-B (802.11a) unterstützt.

    Der Media Center Extender WMCE54AG von Linksys.

    Microsoft empfiehlt dagegen WLAN-A (802.11a), da im 5-GHz-Band weniger Interferenzen mit anderen drahtlosen Netzwerken auftreten dürften und für die Übertragung von einem TV-Programm oder einer Video-DVD einiges an Bandbreite benötigt wird: WLAN-A schafft ? wie LAN-G ? brutto 54 MBit/s. Allerdings schreiben Regulationsbehörden wie die deutsche RegTP eine Beschränkung der Sendeleistung von 200 mW auf 30 mW vor, solange WLAN-A-Funkvernetzungskomponenten nicht automatisch nicht per TPS (Transmit Power Control) ihre Sendeleistung nach dem Aufbau der Verbindung automatisch auf das Betriebsnotwendige beschränken und per DFS (Dynamic Frequency Selection) automatisch auf andere Frequenzen ausweichen können, sollte ein höher priorisierter Dienst Ansprüche anmelden. Das ist beispielsweise das zivile deutsche Luftraumüberwachungsradar, weshalb einige Hersteller DFS oft mit "Radar-Detection" gleich setzen. DFS und TPC standardisiert das IEEE in 802.11h.

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