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Googles Antwort auf GMX, WEB.DE und Hotmail

GoogleMail ? E-Mail nur auf Einladung

Voraussetzungen und Features

Um im deutschsprachigen Raum ein GoogleMail-Postfach zu eröffnen, benötigen Sie eine Einladung eines anderen GoogleMail-Nutzers. Neue GoogleMail-Nutzer erhalten gegenwärtig ein Kontingent von 15 Einladungsmöglichkeiten. Ältere Mitglieder haben mithin 100 Einladungen zur freien Verfügung.

Als weitere Voraussetzung benötigen Sie eine gültige E-Mail-Adresse, an die die Einladung gesendet wird.

Für die Registrierung benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang und einen Internet-Browser. Google bietet zwar Tastenkürzel für Nutzer von MS Internet Explorer oder Mozilla Firefox an. Aber es jeder andere Browser ist ebenfalls nutzbar.

Darüber hinaus müssen Sie Ihre Nachrichten nicht über die Web-Oberfläche abholen. Google bietet E-Mail-Umleitung (fälschlicherweise als Weiterleitung bezeichnet) sowie POP3/SMTP an. Letzteres ist nur über sichere Verbindungen wie SSL möglich.

Einstellungen im Postfach zum Abholen von E-Mails per POP3-SSL

Spam und böses Web-Getier wird in den Spam-Ordner einsortiert. Dort bleibt es 30 Tage liegen und wird dann entsorgt. Per POP3 können Sie diesen Ordner nicht abholen. Einen Spam-Report wie bei anderen E-Mail-Diensten gibt es nicht. Hier kann GoogleMail noch einiges von WEB.DE & Co. lernen. Die Spam-Schutzeinstellungen von WEB.DE gelten als vorbildlich.

Im Vergleich zu anderen E-Mail-Diensten ist der Service von Google doch etwas anders. Einerseits reagiert das Postfach auf bestimmte Einstellungen eines E-Mail-Programms überhaupt nicht und andererseits bietet die Weboberfläche des E-Mail-Dienstes auch den Versand von Chat-Meldungen als Alternative an.

Größter Unterschied ist aber, dass ein- und ausgehende E-Mails im Postfach gespeichert werden, egal ob der Versand per Web oder SMTP erfolgte. Alle Nachrichten befinden sich normalerweise in einem Ordner. Die Gruppierung und Sortierung erfolgt statt in Ordnern über Labels.

Darüber hinaus erhält der E-Mail-Dienst Verknüpfungen zu anderen Google-Diensten, etwa zu GoogleCalendar, um den es im dritten Teil dieser Artikelserie gehen wird.

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