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Fujitsu Primergy CX 1000

Cloud-Computing im Server-Backofen

Rücken an Rücken

Ganz nebenbei schafften es die Entwickler auf diese Weise, dass zwei CX 1000 Rücken an Rücken im Rechenzentrum stehen können. So spart sich der Kunde bis zu 40 Prozent Platz im Rechenzentrum, und der ist rar. Die plötzlichen Aktivitäten der IT Industrie in Richtung Senkung von Kühlkosten und Platzbedarf haben einen simplen Grund: Viele Rechenzentren sind trotz krisenbedingtem Wachstums-Rückganges an der Kapazitätsgrenze. Mehr Leistung können sie nicht wegkühlen und Platz für neue Schränke ist ebenfalls keiner mehr vorhanden. Das trifft die Hersteller an ihrer empfindlichsten Stelle: dem Absatz.

Kein Wunder, dass nun selbst längst erdachte schlaue Ideen aus der Schublade geholt und umgesetzt werden. Eine davon ist der lüfterlose Serverschrank mit Unterdruck. Die einzelnen Servereinschübe sitzen in einem Gehäuse, das hinten nahezu luftdicht verschlossen ist. Die von oben angesaugt Luft hat keine andere Chance, als durch die Lüftungsschlitze vorne in die Maschine zu strömen, dabei die Kühlkörper der Prozessoren zu streifen und über die hinteren Schlitze nach oben zu gelangen. Da hinten alles luftdicht ist, und weder Anschlüsse oder Kabel stören, kann man die CX 1000 Rücken an Rücken aufstellen. Ein ungewohnter Anblick in Rechenzentren.

Damit alle Kuchenbleche gleich gut gekühlt werden, sind die Schlitze unten größer als die oben. Mittelfristig möchte Fujitsu noch einen Schritt weiter gehen, und die Schlitze mit Intelligenz versehen. Ein stark belasteter Server würde dann durch größere Schlitze stärker gekühlt als ein Gerät im Leerlauf oder unter schwacher Rechenlast.

Lüfterlos und mit Solo-Netzteil. Eines der 38 "Kuchenbleche" (©Smartmedia PresSservice)

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