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Test - DeTeWe OpenCom36 WLAN

Test ? DeTeWe OpenCom 36 WLAN

TK-Anlage mit WLAN-DSL- und ISDN-Router

Netzwerk-Auswahl mit ISDN-Fallback

Im Auswahlfeld Netzwerk (siehe Bild 312) können wir einstellen, ob die per Kabel und per Funk in die TK-Anlage eingeloggten Rechner grundsätzlich über DSL oder über ISDN den Kontakt zum Internet aufnehmen sollen. Im Test funktionierten beide Zugangsarten auf Anhieb, DSL etwas schneller, ISDN etwas langsamer. Nun aktivieren wir außerdem noch das Feld: Automatisch ISDN nutzen, wenn kein DSL verfügbar ist. Schalten wir dann mitten im DSL-Surfen das DSL-Modem von der DTAG ab, legt der DeTeWe-Router unsere Verbindung automatisch auf das ISDN um und wir können in reduzierter Geschwindigkeit weiter surfen. So viel Ausfallsicherheit können reine Wireless-DSL-Router ohne ISDN nicht bieten. Wenn da mal die DSL-Platine in der Vermittlungsstelle bei der Telekom defekt ist, dauet es häufig Stunden, bis wieder gesurft werden kann. Durch das ISDN-Fallback ist es nur an der reduzierten Geschwindigkeit zu bemerken, wenn der DSL-Anschluss "Amts"-seitig ausgefallen sein sollte. Zumindest die normalen Mails ohne riesige Anhänge lassen sich über ISDN noch in ganz passablem Tempo abholen.

Im oberen Teil des Dialogfensters lässt sich einstellen, ob die WLAN-TK-Anlage OpenCom 36w-lan IP-Pakete ausschließlich über DSL, ausschließlich über ISDN oder über DSL mit ISDN-Fallback ins Internet routen soll.

Die IP-Adresse in Bild 312 bezieht sich auf den DSL-Zugang und wird gemäß der Voreinstellungen automatisch bezogen (Bei T-DSL ist diese die korrekte Einstellung). Die Routereinstellung hat ab Werk eine Haltezeit von 180 Sekunden. Das bedeutet, dass der Router die Internetverbindung nach der letzten Aktivität noch drei Minuten hält, bevor er die Verbindung abbaut - egal ob er sie via DSL oder ISDN aufgebaut hatte. Diesen Timeout können Sie bis auf 99.999 Sekunden erhöhen, dann hält Ihr AP den Kontakt zum Internet knapp 28 Stunden aufrecht. Lassen Sie den Timeout aber ganz kurz auf drei Minuten oder weniger stehen, dann verderben Sie unter Umständen auch den Hackern die Freude, denn dann haben diese Burschen nur noch wenig Zeit, Ihr System zu knacken oder sonst einen Unfug zu beginnen. Die DNS-Serveradresse braucht Sie bei T-DSL nicht zu interessieren - sie wird gemäß den Voreinstellungen automatisch bezogen.

Nach dem Speichern Ihrer neuen Konfiguration führt die Telefonanlage einen Neustart durch. Danach können Sie bereits drahtlos über Ihr eigenes WLAN im T-DSL und im T-ISDN surfen. Damit sind die nötigsten "Pflicht-Einstellungen" beendet.

Ein kurzer Blick in die Expertenkonfiguration zeigt, dass die TK-Anlage OpenCom 36w-lan gleichfalls einen DHCP-Server aufweist und etliche Sicherheitsfilter schon ab Werk gesperrt sind. Diese sollten Sie nur dann öffnen, wenn sie für ganz bestimmte Anwendungen im Internet wirklich benötigt werden - beispielsweise für VPN oder für Netmeeting.

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