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Vergleich Anti-Spyware

Anti-Spyware

Schmarotzer und Spione

Diagnose

Nach Abschluss des Assistenten sieht der User ein Überblicksfenster. Es meldet, welche Ergebnisse der letzte Scan gebracht hat, ob der Schutz im Hintergrund aktiviert wurde und ab automatisch Scans durchgeführt werden sollen. Im Test aktualisierten wir zunächst die Definitionsdatei und machten uns dann an den System-Scan. Dieser dauerte fast eine Stunde, obwohl wir - wie bei den anderen Produkten - den empfohlenen Modus und nicht den Tiefen-Scan nahmen. Antispyware fand dafür über 5000 infizierte Komponenten, davon über 4000 Registry Keys und über 800 Dateien. Nach dem Scan fasst die Software die gefundenen Spyware-Programme in Risikogruppen zusammen und liefert umfassende Informationen zu jeder Gruppe.

Zusätzlich zum Anti-Spyware-Scan bietet das Programm unter Advanced Tools nützliche Werkzeuge. Die System Inoculation untersucht das System die aktuellen Sicherheitseinstellungen und macht Vorschläge zum Verbessern der Security. Beispielsweise schlägt er vor, aktive Inhalte zu blocken oder Sicherheitszonen zu modifizieren. Die System Explorers machen Einstellungen des Internet Explorers, des Betriebssystems und des Netzwerks zugänglich, die sonst nicht so direkt bereit stehen. Ein Tracks Erasor und ein Secure File Shredder zum Vernichten der Surfspuren gehören ebenfalls zum Lieferumfang der 30 Dollar teuren Software.

Hilfreich ist die Einbindung der Sypware-Komponenten nach Bedrohungs-Level.

Desinfektion

Antispyware benötigt nach dem Abschluss des Reinigungslaufs einen Reboot. Auch hier stürzte das Testsystem ab und es war erforderlich, einen Reset durchzuführen. Nach dem Neustart zeigte sich an der besseren System-Performance, dass die Lösung zwar viele Spyware-Komponenten entfernt hatte. Der Gesamteindruck bleibt trotzdem zwiespältig, da die anderen Tools nach der Reinigung noch etwa 80 kritische Objekte auf dem Testrechner fanden. Das ist mehr als bei Ad-Aware und Spybot Search and Destroy ? die Datenbank mit Spyware-Definitionen muss also trotz der Marketingversprechungen noch erweitert werden. Zudem entfernte Antispyware zwar manche Verknüpfungen (zum Beispiel zu Guardster oder Free Website) vom Desktop, ließ andere aber zurück, obwohl das Verknüpfungsziel gelöscht wurde. Deshalb machte das gereinigte System einen unaufgeräumten Eindruck.

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