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Vergleich - Client-basierte Spam-Filter

Client-basierte Spam-Filter

Schutzschild für den Arbeitsplatz

Spampal 1.57

Spampal steht als Freeware unter http://www.spampal.de zum Download bereit. Die Software unterstützt die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch und eignet sich damit für den Einsatz im internationalen Umfeld. Die Installation läuft, wie bei den anderen Produkten auch, über einen Setup-Wizard ab. Im nächsten Schritt geht es dann an die Konfiguration des Filters. Das Produkt bietet insgesamt drei Filterebenen an, die sich hauptsächlich dadurch unterscheiden, dass bei den höheren Ebenen jeweils weitere Filterlisten hinzukommen. Nach der Wahl der Ebene fragt das Konfigurations-Tool ab, ob es alle Mails aus China, Korea und Taiwan als Spam einordnen soll und ob das Re-Ex-Filter- und das URL-Body-Plugin zum Einsatz kommen sollen. Der Re-Ex-Filter untersucht suspekte Zeichenketten in den Mails, während der URL-Body-Filter alle Links innerhalb einer E-Mail auf Spam-Verdacht überprüft. Nach dem Abschluss dieser Initialkonfiguration können die Benutzer über ein Icon im Taskbar auf den Filter zugreifen. Dieses ermöglicht das Hinzufügen von Black- und White-Lists, das Einsehen des Status, das Deaktivieren des Filters und die Konfiguration im laufenden Betrieb.

Spampal arbeitet als Proxy. Damit das System richtig funktioniert, müssen die Anwender folglich ihren E-Mail-Client zunächst umkonfigurieren. In der Regel genügt es, den Posteingangsserver auf "localhost" zu setzen und den Benutzernamen auf {Benutzername}@{Adresse des echten Posteingangsservers} zu ändern. Falls der Benutzer sich das nicht zutraut, findet er unter http://www.spampal.org/usermanual/spampalconfig.htm ein Tool, das ihm dabei hilft.

Der Konfigurationsdialog von Spampal wurde übersichtlich in mehrere Punkte unterteilt. Der erste umfasst eine Benutzeranleitung mit Tipps zur Fehlersuche, einer FAQ-Liste und einem Hilfeforum. Unter Verbindungen lassen sich die Konfigurations-Ports angeben und die Spamerkennung dient zur Konfiguration des eigentlichen Filters. Unter diesem Punkt finden sich folglich die Black-, White- und Ignore-Listen, die automatischen Updates sowie eine Funktion zur E-Mail-Markierung. Damit kann der Filter dem Betreff von Spam-Mails beispielsweise den Begriff "SPAM:" voranstellen, was sich wiederum dazu nutzen lässt, auf den E-Mail-Clients automatische Regeln zu erstellen, die den Spam dann in bestimmte Ordner verschieben. Mittels Plugins sind die Verantwortlichen zudem in der Lage, weitere Software-Module für das System zu installieren, beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion. Eine Liste aktueller Plugins findet sich unter http://spampal.spxs.net/plugins.html.

Spampal arbeitet auf Basis von Spam-Listen

Im Test schnitt Spampal mit einer Erkennungsrate von unter 50 Prozent deutlich schlechter ab als die Konkurrenzprodukte, die alle glatt über 80 Prozent lagen. Damit erreichen die Client-basierten Anti-Spam-Lösungen zwar nicht die Werte der Server-seitig arbeitenden Enterprise-Filter, sind aber dennoch deutlich besser als ihr Ruf und können in Umgebungen, in denen keine anderen Anti-Spam-Maßnahmen zur Verfügung stehen, eine große Hilfe sein.

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