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Teil 2: Pre-n gegen Draft-n -Pre-n-Performance

Vergleichstest Wireless LAN

Draft-n gegen Pre-n Teil 2

Vergleichende Messungen am IRT

Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) führte und führt Performance-Messungen mit den neuesten am Markt erhältlichen Pre-n- und Draft-n Produkten durch. Ein realer Vergleich der neuen Techniken zum existierenden 802.11g-Standard lässt sich nur ziehen, wenn alle Messungen mit Kanalbandbreiten von 20 MHz ? also ohne Channel-Bonding ? durchgeführt werden. Leider lassen es einige Implementierungen nicht zu, das Sendespektrum auf einen WLAN-Kanal einzuschränken. Bei der Auswahl des Sende- sowie der unterschiedlichen Empfangsorte wurde darauf geachtet, möglichst alle in der Praxis auftretenden Standortsituationen zueinander abzubilden. Die Messungen wurden im zweidimensionalen Bereich, das heißt innerhalb einer Gebäudeetage durchgeführt. Für die Zeitdauer der Messungen waren alle anderen Access Points im Messbereich abgeschaltet beziehungsweise auf Sendekanäle umgestellt, deren Spektralmaske sich auf keinen Fall mit der Spektralmaske des Messkanals überlappen.

Abbildung 4: Die WLAN-Messumgebung am IRT im 1. Obergeschoß des Hauses 17B stellt mit ihren Beton- und Ziegelwänden, Glastüren gefüllten Bücherschränken ein gutes Modell der wahren Gegebenheiten europäischer und speziell deutscher Bauweise dar.

Abbildung 4 zeigt den Etagenplan. Grün ist der Standort der MIMO-Router dargestellt, die insgesamt sieben Messorte, an denen ein Mess-Laptop mit jeweils korrespondierender MIMO-PC-Card platziert war. Die aus dem Etagenplan ersichtlichen Trennwände der einzelnen bestehen Räume aus circa 15 Zentimeter dickem Ziegelmauerwerk, vier Feuerschutzwände sind sogar aus 30 Zentimeter dickem Beton gegossen. Die Dämpfung diese Feuerschutzwände entspricht damit der Dämpfung gängiger Betondecken respektive Fußböden oder eine doppelten Thermoverglasung [10].

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