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Test Belkin N+ WLAN-Router

Test Belkin Kabelloser N+-Router F5D8235

Weniger ist schneller

VoIP-Qualität

Gute VoIP-Qualität hängt von einem guten Bandbreitenmanagement von WLAN-Router und -Client ab, Stichwort: Quality of Service. Ob ein WLAN-Gerät über einen funktionierenden QoS-Mechanismus verfügt, ist jedoch nicht einfach zu ermitteln, da die Datenraten für VoIP (Voice over IP), typisch 80 kBit/s, tausendfach kleiner sind als die Bandbreite, die moderne WLAN-Systeme bereit stellen können.

Um die VoIP-Qualität zu ermitteln, muss also der Übertragungskanal zunächst mit der am jeweiligen Messort maximalen Bandbreite ausgelastet werden. Dazu füllt das Messscript den Übertragungsweg zunächst mit zwei gegenläufigen TCP/IP-Übertragungen, deren Datenrate so hoch gewählt wird, wie der mit TCP-Messungen am jeweiligen Messort ermittelte Maximalwert.

Parallel zu diesen mit maximal möglicher Bandbreite laufenden TCP-Übertragungen wird dann ein VoIP-Gespräch simuliert, das in beiden Richtungen über die Drahtlosverbindung läuft. Funktioniert der Qos-Regelmechanismus, darf die VoIP-Qualität nicht von der maximal verfügbaren Bandbreite abhängen, weil er Sprachpaketen den Vorzug vor TCP-Paketen geben muss.

Ein Maß für Sprachqualität ist der MOS-Wert (Mean Optinion Score), der maximal 4,6 erreichen kann. Bei Werten über 3,5 gilt die Sprachqualität als exzellent. Der QoS-Mechanismus funktioniert umso besser, je weniger der MOS-Wert von der Bandbreite abhängt, die die WLAN-Verbindung am jeweiligen Messort bereit stellen kann.

Die Sprachqualität des Belkin N+ ist an nahezu allen Messorten der unteren Etagen im Haus exzellent. Nur in stark verrauschter Umgebung sinkt die Sprachqualität auf immer noch akzeptable Werte. (©Smartmedia PresSservice)

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