tom's networking guide
 
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Test Cisco-WAP4410N-Wireless-N-Zugangspunkt

Bürofunker

Ergebnisse Video-Streaming

Die Eignung für Video-Streaming testet das Labor des Tom's Networking Guide Deutschland anhand eines Standard-IPTV-Streams mit der DVB-T-Bandbreite von 3,75 MBit/s und mittels eines HDTV-Streams mit einer Bandbreite von 20 MBit/s. Dabei wird jedoch nicht nur der maximale UDP/RTP-Durchsatz ermittelt, sondern auch das zeitliche Verhalten, das sich in Laufzeitverzögerungen (Delay) und Laufzeitschwankungen (Jitter) äußert.

Die wichtigste Kenngröße für den Anwender ist jedoch der Paket-Verlust: Da das Streaming-Protokoll den Empfang der Datenpakete nicht quittiert, erhält der Sender keine Information über ein verloren gegangenes Paket und kann es, anders als TCP, daher nicht erneut senden.

Wegen der hohen Kompression von Digital-Video-Paketen ist jedoch bereits der Verlust weniger Pakete fatal: Untersuchungen des Instituts für Rundfunk-Technik (IRT) und des IETF zur Folge führt bereits ein Paketverlust von 0,1 Prozent zu inakzeptablen Bildstörungen.

IPTV-Provider verlangen darüber hinaus ein One-Way-Delay von maximal 2 Sekunden, damit die Wartezeiten beim Umschalten zwischen IP-Fernsehkanälen für den User nicht zu lang werden.

Beim Streaming zeigt sich der Linksys Access Point nur im 40-MHz-Modus als HD-tauglich. Zum Messpunkt "Garten" konnte der WAP4410N weder im 20- noch im 40-MHz-Modus zuverlässig eine Verbindung aufbauen. (©Smartmedia PresSservice)

Der Cisco Access-Point tut sich mit HD TV Stream in schwer. Die Fehlerrate an Messpunkten ohne 40 MHz Modus ist durchgehend zu hoch. IPTV hingegen wird, mit einer weiter unten beschriebenen Ausnahme, sehr gut übertragen.

Herkömmliche 3,75-MHz-Streams sind außer an den Messpunkten "Arbeit" und "Garten" in guter Qualität möglich (©Smartmedia PresSservice)

Die gute IPTV Leistung wird nur am Ort "Arbeit" durch zu aggressives Neueinstellen des Funkmodus verhagelt. Datenverlustrate und Laufzeitschwankungen sind optimal.

Das ungenügende IPTV-Ergebnis am Messpunkt "Arbeit" liegt an sekundenlangen Verbindungsausfällen der Funkverbindung. (©Smartmedia PresSservice)

HD-Streams sind nur an bestimmten Messpunkten möglich. Bei den höheren HDTV-Datenraten ist zusätzlich noch ein Datenfluss-Problem feststellbar. Zum Messpunkt "Garten" konnte der WAP4410N weder im 20- noch im 40-MHz-Modus zuverlässig eine Verbindung aufbauen. (©Smartmedia PresSservice)

HDTV ist nur mit dem Bandbreitenzuwachs im 40-MHz-Modus möglich. Liegt die nutzbare Bandbreite nicht wesentlich über den benötigten 20 MBit/s ist eine Datenverlustrate im einstelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Dies ist wohl auf eine nicht optimale Puffersteuerung zurückzuführen HDTV ist, wenn überhaupt, nur im 40 Milliarden MHz Modus möglich.

Die Verlustrate am Messpunkt "Wohnen" zeigt das Problem: Die Durchfluss-Steuerung erzeugt eine andauernde Verlustrate von 6 Prozent. (©Smartmedia PresSservice)

Leserkommentar

Hans-Peter Lüthi Gurit, Tue, 8. Jan. 2013 - 23:26:
Der Bridge Mode ist unbrauchbar! Die Verbindung geht spätestens nach 10h verloren und es müssen beide Geräte neu gestartet werden. Dies ist auch in den Firmware Release Notes so gelistet. Auf dem Datenblatt wird "Bridge" aber trotzdem gelistet.
Als reiner Access Point ist er aber auch im Dauerbetrieb ganz Passabel.
bla-cisco , Fri, 28. Sep. 2012 - 09:29:
Das Gerät ist eine einzige Katastrophe, mindestens 3 Mal am Tag muss das Ding neu gestartet werden. Sinnlos!

Nicht zu empfehlen!!!!!!!!!

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