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Test Libratone Beat

Tönende Plüsch-Toblerone

Betriebsaufnahme

Der Apple-Diktion folgend muss auch Apple-Zubehör leicht in Betrieb zu setzen sein. Normalerweise will die Beat-Box drahtlos mit Musik beschickt werden. Dazu hat Libratone Apples Bluetooth-Audio-Streaming-Technik in die Beat-Box integriert und legt dem ? ebenfalls überaus gefällig designten Verkaufspaket einen 30-Pin-Connector für iDinger sowie einen USB-Dongle zum Anschluss an den PC bei. Der 30-Pin-Funk-Transmitter lässt sich an der proprietären Schnittstelle von iPhone, iPod oder iPad anstecken und überbrückt auf direkter Linie bis zu zehn Meter ? sofern nichts dazwischen steht. Wer die Box beispielsweise auf einer Party, auf der viele Leute zugegen sind, per 30pin-Connector einsetzt, muss nicht überrascht sein, wenn gelegentlich die Musik aussetzt: Alles, was Wasser enthält (Menschen, Pflanzen, selbst Gipskarton) reduziert die Funkreichweite. Anders als bei modernen WLAN-N-Systemen mit MIMO-Technik gehen die Funksignale des 30pin-Connectors nicht um die Ecke.

Klug: Libratone liefert ein knapp einen Meter langes USB-Kabel mit einem speziellen Steckschuh mit, der auf den 30pin-Connector passt, so dass das Synchronisation und Laden des iDings selbst während der Wiedergabe funktionieren.

Wer lieber seine Musik aus dem Computer übertragen möchte, kann dies über den ebenfalls beigelegten USB-Funksender tun. Hier beträgt die Reichweite sogar bis zu 30 Meter.

Für herkömmliche Audioquellen findet sich an der Rückseite des Beat eine Klinkenbuchse für handelsübliche 3,5-Millimeter-Audiokabel, um beispielsweise Nicht-Apple-Handys oder MP3-Player oder einen Flachfernseher anzuschließen zu können.

Zum 30-Pin-Bluetooth-Adapter liefert Libratone ein spezielles USB-Kabel, mit dem Synchronisieren und Laden des iDingens selbst während der Wiedergabe durchführbar sind (© Smartmedia PresSservice)

Welche Verbindung der Anwender wählt, bleibt ihm überlassen. Also Beat-Box am Stromnetz anstecken, einschalten, den 30-Pin-Connector am iPhone anstecken, und die App starten. Aber: Nichts geht. Denn zuerst muss der 30-Pin-Connector mit der Box gepaart werden. Dazu dient das ? vom Netzschalter an der Rückseite abgesehen ? einzige Bedienelement an der Box ? ein runder Knopf an der Front mit einem stilisierten Vogel.

Knapp und übersichtlich erklärt der beigelegte "Getting-Startet-Flyer" die Inbetriebnahme der Beat. (Grafik: Libratone)

Doch bereits ein Knopfdruck genügt, und nach einigen Sekunden erstrahlt der Vogel in Weiß und sogleich ertönt das aktuell laufende iDingens-Programm aus den Lautsprechern.

Wer die Beat als Nachbrenner für den Flachfernseher nutzen will (bei denen hapert es ebenfalls an der Klangqualität) steckt dessen Audio-Ausgang einfach mit einem passenden Kabel an der 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse der Beat an. Allerdings bevorzugt die Beat-Box immer die Drahtlos-Variante. Leider hat Libratone eine ferngesteuerte Lautstärkeregelung des Kabeleingangs nicht vorgesehen, so dass der Nutzen an dieser Stelle etwas eingeschränkt ist: Die Empfindlichkeit des 3,5-Millimenter-Klinke-Eingangs ist so hoch, dass oftmals der Regelbereich des angeschlossenen Fernsehers respektive Sat-Receivers nicht ausreicht, um die Beat-Box auf Zimmerlautstärke zu drosseln. Eine entsprechende App gibt es bei Libratone aber leider nicht.

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