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Workshop - LAN-Verkabelung

Workshop ? LAN-Verkabelung

Richtig verkabeln> So machen Sie Ihr Heim netzwerktauglich

Wahl der Anschlussart, Planung der Verteilung

Für einen breitbandigen Internet-Anschluss gibt es mehrere Alternativen. Die Provider nutzen dabei die bestehende Infrastruktur:

  • Telefonleitung: Splitter und DSL-Modem für T-DSL, A-DSL u.a.
  • Kabelfernsehen-Koaxialanschluss: Kabelmodem
  • Stromkabel: "Powerline"
  • Satellitenantenne

Am weitesten verbreitet ist DSL über die Telefonleitung. Am Übergabepunkt befindet sich ein Splitter, der die Telefonsignale (analog oder ISDN) und das Internet (Ethernet) auftrennt. Dahinter werden beide Signaltypen separat nach den Wünschen des Kunden verteilt. Ähnlich funktioniert das auch bei einem Kabelmodem. Hier wird aus dem Antennensignal das Ethernet-Signal gewonnen. Internet über Kabel ist weniger verbreitet, da die Kabel-Gesellschaften bislang wenig in den Ausbau ihrer Netze investiert haben - ein notwendiges Nachrüsten des fehlenden Rückkanals ist der ausschlaggebende Kostenpunkt. Ein Schattendasein führt Powerline (Stromkabel) aufgrund der geringen Bandbreite, ebenso wie Internet über Satellit. Grundsätzlich gilt: für die Wahl sollte man die Kosten und die dabei möglichen Bandbreiten vergleichen. Hier gibt es große regionale Unterschiede.

Wenn der Netzwerkbetreiber festgelegt ist, überlegt man sich im nächsten Schritt die Verteilung der Internetanschlussmöglichkeiten im Innenbereich. Dabei werden im Allgemeinen folgende Überlegungen wichtig sein: Wollen Sie sofort einen Computer in einem Büro und/oder in einem separaten Schlafzimmer anschließen? Was werden Sie in Zukunft benötigen? Haben Sie Kinder, sind (weitere) Kinder geplant? Wird jedes Kind irgendwann Zugang zu einem PC benötigen? Wollen Sie in mehr als nur einem Zimmer auf das Internet zugreifen können? Werden Sie von zuhause arbeiten? Je nach Anzahl der Familienmitglieder und der Computer, die Sie bereits einsetzen oder später womöglich einsetzen werden, ist es nur vernünftig, vorausschauend zu planen. Es ist wesentlich einfacher und auf lange Sicht auch billiger, ein geplantes Rechnernetzwerk vor oder beim Einzug in das neue Heim zu installieren, als ein existierendes Netzwerk später entfernen und die Leitungen ersetzen zu müssen, um die Netzwerkanschlussmöglichkeiten zu erweitern.

Eigenheime mit mehreren Computersystemen (Laptops und/oder Desktopcomputer) erfordern differenziertere Anschlussmöglichkeiten als für eine Familie mit einem zentral aufgestellten, gemeinsam genutzten Rechner sinnvoll ist. Für Kinder im schulpflichtigen Alter ist der Zugang zu einem Computer schon fast zwingend, um Recherchen für Hausaufgaben zu betreiben und die ihnen aufgegebenen Berichte und Aufsätze schreiben zu können. Für die meisten in amerikanischen Großstädten lebenden Familien hat sich der Computer zum Pflichtwerkzeug entwickelt, in Europa geht die Entwicklung ebenfalls dahin. Jedes Kind hat womöglich einen eigenen PC, vielleicht teilen sich mehrere Personen einen Rechner, und vielleicht arbeiten die Erwachsenen zuhause oder müssen Zugang zum VPN an ihrem Arbeitsplatz haben. In all diesen Fällen müssen mehrere Benutzer gleichzeitig auf das Internet zugreifen können.

Diese Entscheidungen können noch komplizierter werden, wenn Sie solche Faktoren wie die gemeinsame Datei- und Druckernutzung innerhalb des Heimnetzwerks in Betracht ziehen müssen. (Wollen Sie wirklich, dass Ihre Kids das teure Papier im Farbdrucker zum Ausdruck ihrer fünfzig Seiten Cheats für PC-Spiele verwenden?) Eventuell benötigen andere Geräte in Ihrem Heim ebenfalls Internetzugang, beispielsweise die Spielekonsole X-Box von Microsoft oder die Sony Playstation 2.

Ganz gleich, ob Sie bereits ein temporäres oder permanentes Netzwerk installiert haben, ob Kabel- oder Wireless-Netzwerk, Unter- oder Aufputzmontage, Sie finden hier sehr nützliche Informationen.

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