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modVES: Alternative AV-Heimvernetzung

modVES Home-Entertainment per Antennenleitung

Der dritte Weg

Optimale Signalweiterleitung

Grundsätzlich gilt für beide Antennenstrukturen: Die Länge der Audio-/Videokabelverbindung vom Rechner zum TV-Modulator sollte stets so kurz wie möglich ausfallen. Beträgt die Länge des zu verwendenden Audio-/Videokabels mehr als fünf Meter, ist stattdessen der TV-Modulator in der Nähe des modVES-Rechners aufzustellen und die Strecke zum Einspeisepunkt über ein längeres Antennenkabel zu überbrücken. Dies ist wichtig, da zu lange Audio-/Videoleitungen die Signalqualität deutlich beeinträchtigen. Antennenkabel besitzen hingegen eine deutlich bessere Schirmung. Entsprechende Qualitätsverluste treten erst nach langen Strecken auf, wobei der Einsatz eines Linienverstärkers für ein ordentliches Bild sorgt.

Grundsätzlich gilt: Die Installation ist, je nach der Komplexität des vorhandenen Antennennetzes, nicht ganz einfach. Es wird daher grundsätzlich empfohlen, das Einbinden des TV-Modulators einem autorisierten Fernsehtechniker zu überlassen. Dieser besitzt nicht nur die notwendigen Erfahrungen, sondern ebenfalls die Messgeräte, um die Signalpegel des modifizierten Antennennetzes optimal auf die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Mehrere eigene TV-Kanäle

Grundsätzlich lohnt es sich, nicht nur einen sondern gleich zwei TV-Kanäle ins wohnungseigene, private Antennennetz zu modulieren. Die kleinste modVES-Lösung basiert daher auf einer Lösung mit zwei eigenen TV-Kanälen. Die notwendige Funktionalität bringt der CGV MODUline TWIN von sich aus mit. Die zusätzlichen Geräte für den zweiten TV-Kanal werden dabei nicht direkt sondern über ein Videomischpult mit einem Videoprozessor eingespeist. Damit steht dem Umschalten zwischen den Geräten, zum Beispiel zwischen einem DVD-Player oder einem analogen Videorekorder, nichts mehr im Wege.

Flexible Signalauswahl: Über ein Videomischpult, zum Beispiel das HAMA AV 128, können Sie nicht nur bequem die Quellen für den zweiten analogen TV-Kanal umschalten sondern ebenfalls das Videosignal aufbereiten.

Zusätzlich kann das Videosignal über den Videoprozessor des Mischpultes aufbereitet werden. Unter anderem gehören hierzu: die Anpassung der Helligkeit, des Kontrastes, der Luminanz, der Farbe sowie das Nachschärfen des Bildes oder die Reduzierung des Bildrauschens. Verfügt der modVES-Rechner zusätzlich über eine analoge TV-Karte, kann der zweite TV-Kanal über den Sendersuchlauf gefunden werden. Bereits während der Wiedergabe lässt sich dann über die eingebaute analoge TV-Karte im modVES-Rechner das aufbereitete Signal digitalisieren. Übrigens: Das HAMA AV 128 ist nicht mehr im Handel erhältlich. Preisgünstige Angebote finden sich aber immer wieder auf Ebay. Für die professionelle Audio/Videoaufbereitung greift die modVES-Referenzlösung zusätzlich auf externe Audio- und Videoprozessoren zurück.

Video- und Audioaufbereitung: Für eine Audio- und Videoaufbereitung in Echtzeit setzt die Referenzlösung externe Signalprozessoren in Form von Audio- und Videoprozessoren ein.

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