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modVES: Alternative AV-Heimvernetzung

modVES Home-Entertainment per Antennenleitung

Der dritte Weg

Bewährtes Festplattenkonzept

Für die modVES-Lösung empfiehlt sich ein eigenes Festplattenkonzept unter Verwendung von vier Laufwerken. Die erste Festplatte übernimmt die Rolle der Systemplatte und ist in zwei Partitionen aufgeteilt. Hierzu gehören ein Backup- und ein Systemwiderherstellungsbereich. Über den Backupbereich kann die Systemfestplatte bei schwerwiegenden Problemen auf den Zustand der Grundinstallation zurückgesetzt werden. Der Systemwiederherstellungsbereich ermöglicht hingegen den Rechner, zum Beispiel nach einer fehlgeschlagenen Softwareinstallation oder einem problembehafteten Treiberupdate, innerhalb weniger Minuten wieder in den Ausgangszustand vor der Installation zurückzusetzen.

Beide Verfahren haben sich beim professionellen Einsatz eines modVES-Rechners über Jahre hinweg bewährt und führten ohne langwierige Ausfälle zu einer reibungslosen Wiederaufnahme des modulationsbasierenden Video-Entertainment-Systems.

Bezüglich der Aufnahme greift das modVES-Konzept auf zwei Festplatten im RAID-0-Verbund zurück. Die vierte Festplatte übernimmt die Funktion eines Multimediaarchivs und ist hierzu in einem Wechselrahmeneinschub untergebracht. Auf eine Archivierung der Filme als DVD-Video wird verzichtet. Dies ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Erfahrungsgemäß hat sich die Speicherung auf Festplatten, sowohl unter Berücksichtigung der Datensicherheit als auch beim Zugriff auf größere Datenmengen, bewährt. Übrigens: Mit der modVES-Lösung und den damit vorgestellten Referenzrechnern wurden bisher rund 1800 Filme aus dem Fernsehen aufgezeichnet und etwa 1200 Filme archiviert.

Im modVES-Konzept setzt der Autor bei der Archivierung auf herkömmliche Festplatten in Wechselrahmen um eine hohe Datensicherheit und schnellen Zugriff auf große Datenmengen zu schaffen.

Die Speicherung der Multimediainhalte auf Festplatten bringt weitere Vorteile mit sich. Schließlich lassen sich zwei Festplatten nach einigen Jahren aufgrund der steigenden Speichergrößen kostengünstig auf ein einziges Laufwerk überspielen und danach wieder für andere Zwecke verwenden. Ganz abgesehen von dem immensen Platzbedarf, den im konkreten Fall, über 1200 DVD-Videos in einem Regal einnehmen würden.

Der aktuell im Grundlagenartikel zum modVES-Konzept in der PC Professionell 05/2005 (S. 172) vorgestellte modVES-Referenzrechner, läuft unter Windows XP mit Service Pack 2, ist mit einer AMD 3500+ CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher bestückt.

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