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modVES: Alternative AV-Heimvernetzung

modVES Home-Entertainment per Antennenleitung

Der dritte Weg

modVES Signaleinspeisung und Aufbereitung

Nach den grundlegenden Ausführungen zur modVES-Lösung und des verwendeten Rechners widmet sich der zweite Teil des Hintergrundartikels dem Einspeisen des eigenen TV-Kanals und dem Aufbau einer IR-Funkbrücke. Ferner erfahren Sie, warum ein zweiter eigener TV-Kanal nützlich ist und wie Sie eine Audio-/Videooptimierung in Echtzeit vornehmen.

TV-Kanäle modulieren

Für den Aufbau des eigenen TV-Kanals kommt ein handelsüblicher TV-Modulator zum Einsatz. Entsprechende Geräte bieten unter anderem die Firmen CGV, AXING und Preisner an.

Im Referenzsystem wird der CGV-MODUline TWIN eingesetzt. Der TV-Modulator kann insgesamt zwei eigene TV-Kanäle erzeugen und ist unter anderem zu einem Preis von rund 160 Euro über Reichelt Elektronik e.Kfr. erhältlich. Warum die Verwendung eines zweiten eigenen TV-Kanals sinnvoll ist, erläutert der Absatz "Mehrere eigene TV-Kanäle".

Über Taster und eine LED-Anzeige am TV-Modulator wird der eigene TV-Kanal eingestellt. Testbildgenerator und einen Nachverstärker sind integriert.

Für den ersten TV-Kanal werden das duplizierte Desktopbild des Rechners vom Videoausgang der Grafikkarte sowie das Audiosignal der Soundkarte in den ersten Eingang des TV-Modulators eingespeist. Da der SCART-Eingang des TV-Modulators keine S-Videosignale verarbeiten kann, greift der Referenzrechner auf das Universal PC-TV-Verbindungskabel von Hama (BestNr. 00042363) zurück. Hier kann über den "Convert"-Schalter die Signalbelegung umgeschaltet werden. Dies ist wichtig, um ein farbiges Desktopbild über den eigenen TV-Kanal zu erhalten.

Die Einstellung der UHF-Frequenz für den eigenen TV-Kanal erfolgt über die Auswahl einer Kanalnummer. Die Konfiguration des Geräts wird über vier Taster und eine LED-Anzeige vorgenommen. Auf keinen Fall darf der gewählte TV-Kanal einen bereits belegten Kanal belegen. Freie Kanäle lassen sich in der Regel immer finden. Hier hilft ein Blick auf die aktuelle Kanalbelegung des Fernsehers nach einem Sendersuchlauf weiter. Vorrangig sind niedrige Kanalnummern zu wählen, da mit steigenden Kanalfrequenzen ebenfalls die Dämpfung des Signals im Antennenetz steigt. Das Referenzsystem benutzt unter anderem die Kanäle 21 und 23 für die Modulation zweier eigener TV-Kanäle.

Das Einspeisen der AV-Signale für den eigenen TV-Kanal erfolgt über den ersten SCART-Eingang auf der Rückseite des CGV-MODUline TWIN.

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