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modVES: Alternative AV-Heimvernetzung

modVES Home-Entertainment per Antennenleitung

Der dritte Weg

TV-Modulator ins Antennenetz einspeisen

Nachdem die Video- und Audiosignale des modVES-Rechners mit dem ersten Eingang (Input 1) des TV-Modulators verbunden wurden, muss eine Verbindung zum bestehenden, wohnungseigenen Antennenetz hergestellt werden. Meist handelt es sich hierbei um eine baum- oder eine sternförmige Antennenstruktur. Ferner existieren auch Mischstrukturen, die sich unterschiedlichster Verteilwege bedienen. Die folgenden Ausführungen dienen daher nur als Orientierung.

Bei einer Baumstruktur breitet sich das Antennenetz, wie der Name bereits ausdrückt, von einem "Stamm" nach oben hin über einzelne "Äste" (Verteiler) aus. Wird der eigene TV-Kanal am Stammanfang, sprich nach dem Hausanschlussverstärker am Breitbandkabel-Übergabepunkt, in die Wohnung eingespeist, werden automatisch alle Antennendosen versorgt. Bei einem Mehrfamilienhaus oder einzelnen privaten Wohnungseinheiten ist das Einspeisen, je nach der bestehenden Antennenetzstruktur, ebenfalls möglich. Hier muss, wie bei allen anderen Erweiterungen des eigenen Antennennetzes sichergestellt werden, dass eigene TV-Kanäle weder ins rückwärtige noch ins weiterreichende Antennennetz außerhalb der eigenen, privat genutzten Wohnung gelangen. Diese Aufgabe übernehmen Kanalfilter mit einer Sperrfunktion.

Die BKE-101-Einspeisweiche von Preisner führt das BK-Signal vom Hausanschlussverstärker mit dem Signal der eigenen TV-Kanäle im UHF-Bereich zusammen.

Grundsätzlich empfiehlt sich das Einspeisen des eigenen TV-Kanals unter Verwendung einer Einschleusweiche (Einspeisweiche) vorzunehmen. Hierdurch wird eine optimale Entkopplung der Signale erreicht. Die Einspeisweiche wird zu diesem Zweck mit dem Originalsignal, zum Beispiel vom Antennenausgang des Hausanschlussverstärkers und mit dem Ausgangssignal des TV-Modulators verbunden. Am Ausgang der Einschleusweiche steht anschließend das zusammengeführte Signal zur Weiterleitung zur Verfügung.

Baumförmige Verteilung: Bei einer hauseigenen, baumförmigen Antennenstruktur reicht es aus, das Signal des eigenen TV-Kanals über eine Einspeisweiche von unten mit dem Signal des Hausanschlussverstärkers zu kombinieren.

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