tom's networking guide
 
Anzeige

Workshop Homenetworking mit Cyberlink-Software

Workshop Heimvernetzung mit Cyberlink

Teil 1 ? Digitales Zuhause per Mausklick

Ohne digitale Barrierefreiheit geht es nicht

Damit digitale Heimvernetzung reibungslos funktioniert, müssen alle in einem Netzwerk angeschlossenen Geräte unfallfrei miteinander kommunizieren. Der Anspruch an einen Heimserver ist damit klar definiert: Anwender sollen von jedem Ort ihrer Wohnung möglichst einfachen Zugriff auf die Multimedia-Daten haben. Das schließt allerdings nicht nur PCs mit ein, sondern betrifft ebenso alle Arten von passenden Heimnetzgeräten, darunter beispielsweise MP3-Player, Mobiltelefone sowie Standalone-Player und Fernseher.

Gute Unterhaltung: Nach den Richtlinien der Digital Living Network Alliance (DLNA) zertifizierte Multimedia-Geräte kommunizieren im gleichen Netzwerk problemlos miteinander.

Um Inhalte problemlos im Netzwerk auszutauschen, braucht es daher einen einheitlichen Übertragungsstandard. Kommunikationsprobleme waren bis vor kurzem noch gang und gäbe, da viele Anbieter von Digital-Home-Produkten auf jeweils eigene Übertragungsprotokolle setzen.

Um weiteren Verständigungsschwierigkeiten vorzubeugen, riefen Intel und Microsoft im Juni 2003 daher die Digital Living Network Alliance (DLNA) ins Leben. Die DLNA zählt mittlerweile mehr als 200 namhafte Mitglieder, zu denen unter anderem Cyberlink, JVC und Sony gehören. Nach diesem Zertifizierungs-Standard vergebene Logos sollen garantieren, dass entsprechende Geräte auch bei eventuell vorhandenen DRM-Mechanismen problemlos im Heimnetzwerk zusammenarbeiten. Teil zwei des Workshops geht im Detail auf die DLNA-Richtlinien wie Protokollebenen und Medienformate ein.

Soviel aber vorweg: Version 1.0 der DLNA-Richtlinie schreibt vor, dass zertifizierte Geräte Multimedia-Daten über das derzeit gebräuchliche Internet-Protokoll IPv4 oder via Ethernet (10/100 MBit) beziehungsweise WLAN (IEEE 802.11a/b/g) miteinander austauschen.

Um sich gegenseitig im Heimnetzwerk zu erkennen, müssen sie zudem Universal Plug and Play (UPnP) unterstützen. Großer Vorteil von UPnP: Zu diesem Standard kompatible Geräte greifen ohne zusätzliche Konfiguration auf Multimedia-Dateien anderer UPnP-Devices im Heimnetzwerk zu.

Dabei unterscheidet DLNA zwischen digitalen Medienplayern (DMP) und -Servern (DMS). Bei ersteren bestimmt der Anwender, welche Files er ins Netzwerk speisen will. Ein digitaler Medienserver stellt die Inhalte anschließend sämtlichen eingebundenen Geräten bereit.

Fazit

Digitale Heimvernetzung lässt sich mit den passenden Tools ohne viel Aufhebens bewerkstelligen. Natürlich spielt dabei deren Optik eine wichtige Rolle, doch erst das Zusammenspiel mit dem technischen Unterbau liefert den Komfort, den beispielsweise ein Media Center bietet. In einem Heimnetzwerk sorgen die DLNA-Richtlinien dafür, dass alle Geräte exakt aufeinander abgestimmt sind.

Teil 2 des Workshops zeigt, welche Anforderungen Heimnetzwerk-Geräte erfüllen müssen, um sich mit dem DLNA-Logo schmücken zu dürfen.

Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Workshop Heimvernetzung mit Cyberlink-Software
Wer Heimnetzwerke mit riesigem Konfigurationsaufwand assoziiert, wird überrascht sein ? selbst Einsteiger bekommen das inzwischen problemlos hin. Der vierteilige Workshop liefert Vernetzungs-Grundlagen samt Praxisbeispielen. [mehr]
Workshop Heimvernetzung mit Cyberlink-Software
Wer Heimnetzwerke mit riesigem Konfigurationsaufwand assoziiert, wird überrascht sein ? selbst Einsteiger bekommen das inzwischen problemlos hin. Der vierteilige Workshop liefert Vernetzungs-Grundlagen samt Praxisbeispielen [mehr]
Workshop Heimvernetzung mit Cyberlink-Software
Wer Heimnetzwerke mit riesigem Konfigurationsaufwand assoziiert, wird überrascht sein ? selbst Einsteiger bekommen das inzwischen problemlos hin. Der vierteilige Workshop liefert Vernetzungs-Grundlagen samt Praxisbeispielen. [mehr]
Test Netgear WNR854T mit WN121T
Netgear verspricht mit dem WLAN-Router WNR854T drahtlose Netzwerk-Abdeckung für ein ganzes Einfamilienhaus. Ob dieser 11n-WLAN-Router dieses Versprechen einhält, zeigen die umfangreichen Messungen am IRT. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige