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Workshop Symantec Backup Exec System Recovery 2010

Leistungsfähiges Netzwerk-Backup mit Wiederherstellungsfunktionen

Der Workshop

In diesem Workshop installieren wir die Software und richten sie so ein, dass sie ein Backup eines Microsoft Small Business Servers 2008 auf eine lokale Festplatte durchführt und stellen danach einzelne Daten aus diesem Backup wieder her. Außerdem installieren wir die Software auf einem Server im Netz, pushen die Client-Komponente auf einen Windows Server 2008 R2, auf dem der Exchange Server 2007 läuft (die Lösung unterstützt auch Exchange 2003 und Exchange 2010), sichern diesen Exchange Server auf einer Netzwerk-Freigabe und stellen zum Schluss einzelne Mails aus dieser Datensicherung wieder her.

Installation

Zu aller erst spielen wir jetzt die Software auf einem Small Business Server 2008 ein. Für diesen Workshop haben wir dazu einen Rechner vorgesehen, der neben der Systemfestplatte "c:\" auch noch über eine weitere freie Festplatte verfügt, die unter dem Laufwerksbuchstaben "e:\" eingebunden wurde. Was die Hardwareanforderungen angeht, so benötigt die Backup-Lösung mindestens eine 233-MHz-CPU, 512 MByte RAM und knapp 400 MByte Festplattenplatz. Die Installation von Backup Exec System Recovery 2010 läuft, wie unter Windows üblich, Wizard-gesteuert ab. Nach dem Einlegen des Installationsmediums und der Auswahl der Sprache erscheint ein Willkommensdialog, der Zugriff auf die Dokumentation bietet und es ermöglicht, die Setup-Routine zu starten. Nachdem Sie die Lizenzinformationen bestätigt und den Installationspfad angegeben haben, fragt der Assistent, ob Sie eine typische Installation vornehmen wollen oder nur einzelne Komponenten der Software, wie beispielsweise den Client, einspielen möchten. Für diesen Workshop wählen wir die typische Installation. Danach zeigt die Setup-Routine eine Zusammenfassung der durchzuführenden Schritte an und spielt die Software ein. Die Installation wird durch einen Neustart des Rechners abgeschlossen.

Konfiguration des ersten Backups

Nach dem Abschluss des Reboots und dem erneuten Login startet automatisch ein Konfigurations-Wizard, der ein vollständiges Backup, das Wiederherstellen der ganzen Installation, das Wiederherstellen einzelner Dateien und ähnliche Schritte anbietet. Darüber hinaus haben Sie an dieser Stelle noch die Möglichkeit, ihren Lizenzschlüssel einzugeben und ein LiveUpdate durchzuführen. Für diesen Workshop reicht es vorerst, wenn Sie das Update laufen lassen, um Ihre Installation auf den aktuellen Stand zu bringen.

Die Übersichtsseite von Backup Exec System Recovery 2010 weist die IT-Verantwortlichen deutlich auf den aktuellen Systemstatus hin. (©Smartmedia PresSservice)

Nach Abschluss des Konfigurations-Assistenten sehen Sie die Bedienoberfläche von Backup Exec System Recovery. Sie beschwert sich jetzt darüber, dass noch keine Datensicherung durchgeführt wurde. Deswegen starten wir an dieser Stelle den "Assistenten zum Festlegen von Backups". Sie stehen dabei vor der Wahl, den ganzen Rechner oder nur bestimmte Dateien zu sichern. Entscheiden Sie sich für den Workshop nun für das Backup des ganzen Computers. Backup Exec System Recovery bezeichnet die Backup-Dateien als so genannte Wiederherstellungspunkte. Folglich haben wir im nächsten Schritt des Wizards die Option auszuwählen, ob das System einen Wiederherstellungspunkt-Satz oder immer vollständige Wiederherstellungspunkte anlegen soll. Beim Wiederherstellungspunkt-Satz sichert die Backup-Lösung beim ersten Lauf alle ausgewählten Dateien und beschränkt sich bei den nächsten Durchgängen auf die geänderten Files.. Somit eignet sich dieser Modus besonders gut für Backup-Läufe, die das System automatisch regelmäßig durchführt, denn er spart im Vergleich zum vollständigen Backup viel Speicherplatz. Zur Wiederherstellung muss der ursprüngliche Wiederherstellungspunkt allerdings verfügbar sein. Für unseren Workshop entscheiden wir uns für den Modus "Wiederherstellungspunkt-Satz". Im nächsten Schritt geben wir das Sicherungsziel an ? also einen Ordner auf unserem Laufwerk "e:\". Alternativ sind Sicherungsziele auf Netzwerk-Freigaben oder so genannte Offsite-Kopien auf Wechselmedien oder FTP-Servern möglich.

Nachdem Sie die eben genannten Angaben gemacht haben, können Sie dem Backup noch einen Namen geben, die Komprimierung festlegen (Standard, Mittel, Hoch), die Zahl der Wiederherstellungspunkt-Sätze auf dem Ziellaufwerk einschränken (in diesem Fall werden nach dem Erreichen der zulässigen Zahl immer die ältesten Wiederherstellungspunkt-Sätze gelöscht) und eine Suchmaschinen-Unterstützung für Google Desktop aktivieren. Die genannte Unterstützung sorgt dafür, dass die Google-Desktop-Suche selbst solche Dateien finden kann, die mit Backup Exec System Recovery gesichert wurden. Abgesehen davon lässt sich das Sicherungsarchiv bei Bedarf in kleinere Dateien aufteilen. Es ist sogar möglich, die Datensicherung mit einem Passwort sowie einer AES-Verschlüsselung vor unbefugtem Zugriff abzusichern und vor beziehungsweise nach dem Backup-Lauf automatisch bestimmte Befehle aufzurufen.

Jetzt geht es an die Planung des Backups. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Datensicherung einmal oder aber automatisch wöchentlich, monatlich, zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen durchzuführen. Für unseren Workshop haben wir uns dafür entschieden, das Backup an jedem Arbeitstag um 17:55 Uhr laufen zu lassen. Es ist sogar möglich, den Start der Datensicherung mit bestimmten Ereignissen zu verknüpfen, wie etwa dem Login oder Logout eines Benutzers. Zum Schluss zeigt der Assistent noch eine Zusammenfassung der für die Datensicherung vorgenommenen Einstellungen an und bietet Ihnen an, das Backup gleich zu starten. Damit schließt die Definition der so genannten Backup-Policy.

Mit dem Backup-Assistenten lässt sich die Zahl der zu verwendenden Wiederherstellungspunkt-Sätze beschränken. (©Smartmedia PresSservice)

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