Firstlook Buffalo Terastation II iSCSI
Firstlook Buffalo Terastation Pro II iSCSI
iSCSI ohne Serverschrank
iSCSI-NAS für den Büroeinsatz
Seltenheitswert: Mit der Terastation Pro II iSCSI bietet Buffalo ein SOHO-NAS an, das seinen Speicher über das iSCSI-Protokoll bereitstellt. (Bild: Buffalo)
Auf den ersten Blick reiht sich die Buffalo Terastation Pro II iSCSI mehr oder minder unauffällig in die Riege der mit vier Festplatten bestückten SOHO-NAS-Laufwerke ein. Allerdings verrät es bereits der Produktname, dass der Testkandidat seine Daten über iSCSI (internet Small Computer System Interface) bereitstellt – eher ungewöhnlich für ein KMU-Gerät. Das Protokoll iSCSI kommt tendenziell eher in SANs als in kleinen Büronetzwerken zum Einsatz und gilt als Admin-freundlich. Zum einen, weil das Verfahren die beiden bewährten Technologien SCSI und IP miteinander kombiniert und daher mit gängigen Ethernet-Komponenten auskommt. Daten lassen sich mit iSCSI deshalb zum anderen kostengünstig bereitstellen. Außerdem erfordern passende Speichernetze deutlich weniger Administrationsaufwand als Fibre-Channel-Architekturen. iSCSI ist besonders für Datenbank-Anwendungen interessant, da der Zugriff auf die Festplatten Block-basiert abläuft.
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Angesichts des Einsatzgebietes verwundert es nicht, dass die meisten iSCSI-Netzwerkspeicher im Rackmount-Format daherkommen. Warum also ein SOHO-NAS? Laut Buffalo soll der Testkandidat die iSCSI-Technologie auch KMUs nahe bringen, die nicht auf große Speicherkapazitäten jenseits von 10 TByte angewiesen sind. Der Hersteller bietet die Terastation Pro II iSCSI deshalb in den Speichervarianten 1, 2 und 4 TByte an. Unabhängig von der jeweiligen Speichervariante zeigt das integrierte LC-Display des Buffalo die zugeteilte IP-Adresse sowie den aktuellen RAID-Level an. Tom's Networking Guide Deutschland hat sich die 1-TByte-Ausgabe näher angeschaut und dabei die aktuelle Gerätefirmware 1.01 verwendet.
Anschluss gesucht: Das mitgelieferte Setup-Tool der Buffalo Terastation Pro II iSCSI richtet auf Knopfdruck eine virtuelle Punkt-zu-Punkt-Verbindung ein. (©Smartmedia PresSservice)
Die Terastation Pro II iSCSI lässt sich über die mitgelieferte CD schnell ins Netzwerk einbinden. Weil das iSCSI-Volume jedoch nicht als Netzwerk-Laufwerk zur Verfügung stellt, sondern über eine virtuelle Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen einem iSCSI-Target (hier der Testkandidat) und iSCSI-Initiatoren (den Testrechnern) bereitgestellt wird, braucht es ein passendes Installationsprogramm. Diese Aufgabe erledigt das "Buffalo iSCSI Hard Disk Connection Tool", das sich auf Wunsch mit einem Icon auf dem Desktop platziert und das Netzwerk automatisch nach angeschlossenen Terastations durchsucht.












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