Fast LTA Gigabank
Firstlook FAST LTA Gigabank
Schweizer Nummernkonto für ihre Daten
Das Datenproblem
Richtige Datensicherung will gelernt sein. Schon ein Festplattencrash kann viel Arbeit verursachen, bis alle Programme wieder auf einer neuen Platte installiert und eingerichtet sind, auch wenn alle Original-CDs zur Hand sind. Doch noch weit komplexer ist die Aufgabe, die eigenen Arbeitsdaten nicht nur irgendwie, sondern langfristig und revisionssicher zu speichern. Der Datenträger, mit dem die heutigen PCs in den 80ern begannen, war schon seinerzeit als unsicher verschrien: Die Floppy-Disk, 8 oder später 5¼ Zoll große, biegsame – und damit leicht beschädigbare – dünne Scheiben aus Material, wie es zuvor für Magnetbänder verwendet wurde. Immer wieder zeigten selbst neue "Floppies" Lesefehler.
Die FAST Gigabank: das erste Gigabyte ist gratis! (Bild: Smartmedia PresSservice)
Und doch sind die Disketten heute noch lesbar – zumindest theoretisch. Denn kaum ein aktueller Computer hat noch ein Diskettenlaufwerk zu bieten, und externe USB-Diskettenlaufwerke gibt es nur für 3½-Zoll-Disketten mit 1,44 MByte. Das war die letzte Sorte Disketten, die nicht mehr biegsam war, weil sie in einem steifen, harten Plastikgehäuse steckte. Die "alten Lappen" mit 5¼ oder gar 8 Zoll und Speicherkapazitäten von teils nur 80 KByte liest dagegen kein aktueller Computer mehr. Ganz zu schweigen von Bändern.
Ähnlich ergeht es anderen einst gefragten Datenträgern. Das Iomega "Zip-Laufwerk" mit 100 MByte großen Disketten glänzte durch ständige hardwarebedingte Datenverluste ("Click of Death") und starb daher schnell wieder aus. Die eigentlich hervorragend zur zuverlässigen Datensicherung geeignete Sony Mini-Disc ist heute nur noch als Speichermedium für Musik bekannt – und gilt auch hier als Auslaufmodell.
Das Menü der Gigabank nach dem Login (Bild: W.D.Roth)
Optische Medien wie CD-ROM/CD-R und DVD/DVD-R/DVD+R haben mittlerweile die magnetischen Speichermedien abgelöst. Sie arbeiten optisch, berührungsfrei, kennen keinen Headcrash wie Festplatten und keinen mechanischen Abrieb wie Bänder und Disketten. Sind die Daten dort also sicherer aufgehoben? Nein! Schon gepresste CD-ROMs und DVDs leiden inzwischen unter Datenschwächen durch ungeeignete Druckfarben, während "selbstgebrannte" Scheiben noch deutlich stärker durch Hitze, Licht und vom Zerfall gefährdet sind; Kenner gehen teils nur von einigen Jahren Lebensdauer aus.











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