Hubert und die geheimen Pläne
Netzwerksicherheit : Die geheimen Pläne, zweiter Teil
Netzverknüpfung
Im Industriegebiet gab es nur einen Ort, wo man zum Mittagessen hingehen konnte: einen kleinen Delikatessenladen. Durch regelmäßiges Aufeinandertreffen mit Eric Sowieso, der Netzwerkadministrator von AMI, hatte Hubert dessen Bekanntschaft gemacht. Hubert drehte sich zu seinem Computer und ließ sich die Kontaktliste von Outlook anzeigen. Kurze Zeit später hatte er sein Gegenstück am Telefon. "Eric? Hier Hubert von Gotthilf & Söhne, von der anderen Seite des Parkplatzes."
"He, was ist los?"
"Schaut so aus, als hätte dein Wireless Netzwerk gestern ein paar Problemchen gehabt."
"Hä? Woher weißt du das denn? Ja, es ist für ungefähr zehn Minuten ausgefallen!"
Hubert war zu dem Schluss gekommen, dass einige Wireless Anwender von AMI das starke Signal von Gotthilfs ORiNOCO AP empfangen konnten, als das WLAN von AMI zusammengebrochen war. Seine Vermutung wurde somit bestätigt. "Naja, komische Sache. Als dein Netzwerk zusammenbrach, hat der NIC von irgendjemand von Euch versehentlich mein Wireless-Segment geentert. Alexas 250-Seiten, ein Top-geheimes HawkEyes Dokument, kamen bei mir aus dem Drucker. Und außerdem habt Ihr ein Warchalk-Symbol außen auf dem Gebäude."
Auf der anderen Seite war es totenstill geworden.
"Und wenn du mein Geheimnis wissen möchtest, wie du dafür sorgen kannst, damit das nicht nochmals passiert", so Hubert weiter, "dann kostet dich das ein paar Bierchen." Als er sah, dass Andi mit seinem VAIO ins Büro hereinkam, fügte er schnell hinzu: "Und ein paar Colas."
Eric hatte sich schließlich doch wieder so weit gefangen, dass er sprechen konnte: "Geht klar."
Hubert legte den Hörer auf und grinste vor sich hin.
"Was ist mit unserer "Wireless Defense" los?" fragte Andi.
Hubert lehnte sich zurück und faltete seine Hände. Mit der Stimme von Herrn Burns aus den Simpsons antwortete er: "Ausgezeichnet!"
Mitmachen und Gewinnen:
Die Pläne hätten auch auf eine andere Art in dem Vertriebsdrucker erscheinen können. Wir nehmen daher alle E-Mail-Zusendungen, die ein sinnvolles Szenario beschreiben, in die Verlosung um die FireBox auf.
Wer es nicht geschafft hat, seinen Lösungsvorschlag zum ersten Teil rechtzeitig einzusenden, braucht dennoch nicht zu verzagen: Nach der CeBIT geht's weiter mit der nächsten Geschichte aus dem Leben des IT-Administrators. Dann können alle Leser von Tom's Networking wieder mitraten und gewinnen.
Wer bereits einen Lösungsvorschlag eingesandt hatte, kann seine Chance durch Mitraten auch im weiteren Verlauf der Geschichte noch vergrößern.











