Hubert und der Piratenschatz (Teil 2)
Netzwerksicherheit : Der Piratenschatz, zweiter Teil
Hubert hörte, wie hinter ihm die Tür des LAN-Raums aufging. Er drehte sich um und sah, wie Andi sich rückwärts zur Tür hinein schob, indem er die Tür mit seinem Hintern aufstieß und dabei einen Karton mit Bert Schnappingers PC und einem Monitor hinter sich her zog. Hubert rief: "Schau dir das hier an. Ich hab herausgefunden, wer Bert den Screw-U Virus geschickt hat."
Als der Karton endlich durch die Tür war, klopfte sich Andi den Staub von seinen Knien und gesellte sich zu Hubert an die Konsole. Andi riss seine Augen auf und sein Gesicht erstrahlte im gleichen breiten Grinsen wie Huberts. "Er kann davonlaufen, aber er kann sich nicht vor uns verstecken", meinte er.
"Absolut. Und was schenkst du einem Geschäftsführer, der alles hat was er braucht? Naja, alles, außer genügend Zeit, um einen Schutz auf seinem Laptop zu installieren?"
"Ein Screw-U-Diplom", antwortete Andi. "Ich denke, die angenehme Aufgabe, ihn darüber zu informieren, steht dir zu."
"Ohhh, ja", sagte Hubert. Er machte einen Freudensprung, tanzte für einige Sekunden auf der Stelle, und versuchte dabei die Melodie von Shaft nachzusummen. "Darauf kannst du Gift nehmen!"
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"Der Trojaner verschickte sich selbst vom Computer von Herrn Gotthilf zum Computer von Schnappinger", dachte Andi laut. "Herr Schnappinger öffnete sofort – bevor er am Freitag in den Urlaub startet – das Attachment, als er sah, dass es eine E-Mail vom Boss war und aktivierte somit den ausführbaren Virus ..." Er verlor sich ins Tüfteln. "Hubert, ich kann mir bestens vorstellen, wie Herr Gotthilf auf einer seiner Reisen mit seinem ungeschützten Laptop durchs Land den Virus aufschnappte. Aber das erklärt noch immer nicht, wie die .pif-Datei durch die Firewall kam."









