Wardriving in Berlin
WLAN-Sicherheit in der Praxis
Schwarz-Surfen in Berlin
Sicherheitstipps
Für Jack Clark von McAfee liegt die Schuld für die gefundenen WLAN-Sicherheitslücken nicht zuletzt bei den Hardwareherstellern. "Auch preiswerte WLAN-Router verfügen über nützliche Schutzmaßnahmen, doch vom Werk aus sind die meist ausgeschaltet".

Jack Clark rät:
- WLAN-Router mit einem sicheren Passwort schützen,
- Standardverschlüsselung WEP (Wired Equivalent Privacy) aktivieren,
- Firewall des WLAN-Routers einschalten und festlegen, welcher Rechner aus dem Heimnetzwerk ins Internet darf und welcher nicht,
- Fernkonfiguration deaktivieren. Über diese Funktion könnten sonst Hacker die Kontrolle über den Router gewinnen,
- aktuellen Virenscanner und einen Software-Firewall verwenden,
- Router ausschalten, wenn er nicht benötigt wird. Sicherer geht's nicht.
Fazit
Ungesicherte Wireless LANs sind noch immer in der Mehrheit. Sie stellen für ihre Betreiber nicht nur ein Sicherheits- sondern auch ein Kostenrisiko dar: Wer haftet, wenn ein Hacker einen drahtlosen Internet-Zugang zu eigenen Zwecken missbraucht? Dabei ließen sich WLAN-Zugangspunkte schon mit wenigen Handgriffen zumindest gegen En-Passant-Schmarotzer absichern. Oft ist es Unwissenheit, gepaart mit Bequemlichkeit, die eine wirksame Absicherung von WLANs verhindert. Da hilft nur Aufklärung: Die Redaktion Tom's Networking plant, in Zusammenarbeit im McAfee und Harvard PR in den kommenden Monaten ein Wardriving im München durchzuführen.



