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WLAN-Sicherheit in der Praxis

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Sicherheitstipps

Für Jack Clark von McAfee liegt die Schuld für die gefundenen WLAN-Sicherheitslücken nicht zuletzt bei den Hardwareherstellern. "Auch preiswerte WLAN-Router verfügen über nützliche Schutzmaßnahmen, doch vom Werk aus sind die meist ausgeschaltet".

Jack Clark rät:

  • WLAN-Router mit einem sicheren Passwort schützen,
  • Standardverschlüsselung WEP (Wired Equivalent Privacy) aktivieren,
  • Firewall des WLAN-Routers einschalten und festlegen, welcher Rechner aus dem Heimnetzwerk ins Internet darf und welcher nicht,
  • Fernkonfiguration deaktivieren. Über diese Funktion könnten sonst Hacker die Kontrolle über den Router gewinnen,
  • aktuellen Virenscanner und einen Software-Firewall verwenden,
  • Router ausschalten, wenn er nicht benötigt wird. Sicherer geht's nicht.

Fazit

Ungesicherte Wireless LANs sind noch immer in der Mehrheit. Sie stellen für ihre Betreiber nicht nur ein Sicherheits- sondern auch ein Kostenrisiko dar: Wer haftet, wenn ein Hacker einen drahtlosen Internet-Zugang zu eigenen Zwecken missbraucht? Dabei ließen sich WLAN-Zugangspunkte schon mit wenigen Handgriffen zumindest gegen En-Passant-Schmarotzer absichern. Oft ist es Unwissenheit, gepaart mit Bequemlichkeit, die eine wirksame Absicherung von WLANs verhindert. Da hilft nur Aufklärung: Die Redaktion Tom's Networking plant, in Zusammenarbeit im McAfee und Harvard PR in den kommenden Monaten ein Wardriving im München durchzuführen.

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