IFA 2007 - Konnektivität statt Konvergenz
IFA Berlin 2007
Konnektivität statt Konvergenz
Wimac@home
So ganz von Ungefähr kommt Loewes Hightech-Offensive nicht. "Der Bayerische Wirtschaftminister Huber schaut fast jeden Monat bei Loewe vorbei", wußte Dietrich Sauter zu berichten, der im Institut für Rundfunktechnik (IRT) für Entwicklungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.
Dr.-Ing. Uwe Bach, TV-Entwicklungsleiter bei Loewe und Dietrich Sauter vom IRT, zuständig für Entwicklungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit, diskutieren, wie sich HDTV-Fernseher für dreidimensionale Bildeindrücke aufrüsten ließen.
In dem Projekt WiMAC haben sich die Projektpartner Loewe Opta GmbH, Nagravision Deutschland GmbH, Weinzierl Engineering GmbH, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und das Institut für Rundfunktechnik GmbH(IRT) zusammengefunden, um einen praxisnahen Demonstrator des oben beschriebenen Netzwerkes zu entwickeln.
Insbesondere das Institut für Rundfunktechnik hatte mit "Wimac@home" einen wichtigen Beitrag zu einer sensationellen Weiterentwicklung der Homenetworking-Konnektivitäts-Standards "UPnP" (Universal Plug and Play" sowie "DLNA" (Digital Living Networking Alliance) geleistet und ihn, obwohl zur IFA von seinen Gesellschafter wie ARD und ZDF nur mit mickrigen Marketing-Mitteln bedacht, im Technisch-Wissenschatlichen Forum brilliant in Szene gesetzt. Fast ununterbrochen war Martin Schmalohr, der am IRT die Bereiche "Audio Systems Engineering" sowie "Multimedia Broadcasting" betreut, von Fernsehkameras und Journalisten umstellt.
Wimac@home verknüpft die drei Welten der Unterhaltungselektronik (CE), der Informationstechnologie (IT) und der Hausautomation (Heim-Automatisierung)
Wimac@home steht für "Wireless Media and Control at Home". Worum geht es? "Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines drahtlosen Heimnetzkonzeptes mit multimedialen Geräten die autonom interagieren, sich konfigurieren und ihre Dienste dynamisch dem Netzwerk zur Verfügung stellen. Das Konzept soll mit einer bedienerfreundlichen Infrastruktur und der Integration der Haussteuerungstechnik die Akzeptanz neuer Technologien beim Anwender erhöhen. In der offenen Spezifikation der Digital Living Network Alliance (DLNA) werden alle nötigen Komponenten wie Netzwerke, Codierverfahren, Protokolle und Middleware zur Selbstorganisation spezifiziert. Basierend auf den vielversprechenden Arbeiten der DLNA sollen im Rahmen von WiMAC die Möglichkeiten der Spezifikation umgesetzt und ergänzt werden", führt die Projektbeschreibung aus.
Wimac@home kümmert also nicht nur darum, DASS Mediencontent im vernetzten Heim von "A" nach "B" kommt, sondern auch WIE das geschieht – nämlich mit gleichfalls vernetzten Fernbedienungen respektive Controllern.
Als Steuergerät – hier das Nokia Internet-Tablet N800 – läßt sich so ziemlich alles einsetzen, was mit einer kleinen Java-Applikation Wimac@home-tauglich gemacht werden kann.














