NAS für Heim und Büro
NAS im Dreierpack: Vernetzte Datenzentralen
Fazit
Der Linksys EFG250 ist im Vergleich zu den beiden anderen Kandidaten ein Ausstattungsriese und hinsichtlich seiner weitergehenden Konfigurationsmöglichkeiten und der 1000BaseT-Schnittstelle eher für den Einsatz in kleineren Unternehmen prädestiniert. Schade, dass es nicht möglich ist, ein kleines RAID-System aufzubauen. Der Allnet 6200 zeigt seine Stärken im schnellen und unkomplizierten Einsatz innerhalb eines kleinen Netzwerks – als Datenspeicher und -quelle. Mit dem OvisLink MU-5000FS/E bietet sich eine interessante zusätzliche Alternative: Schnelle, externe USB-Platten über den Anschluss an den MU-5000FS/E als NAS in ein Netzwerk zu integrieren.
Im Testbetrieb innerhalb eines Fast-Ethernet-LAN (100 MBit/s) funktionierten alle Geräte tadellos: Sie zeigten weder Hänger noch Abbrüche während der Dateitransfers oder Datenzugriffe. Ärgerlich beim OvisLink: Die Browser-Oberfläche wird nur unter dem Internet Explorer sauber dargestellt. Beim aktuellen Firefox-Release wurde die Baumdarstellung der Backup- und FTP-Verzeichnisse verweigert. Auch zeigte er sich störrisch beim Erkennen von Digitalkameras und Kartenlesern.
Zu berücksichtigen sind natürlich auch die Preisunterschiede: Allnet bietet das Modell 6200 (ohne Festplatte) für knapp 110 € an, der Linksys EFG250 ist im Handel für rund 750 € erhältlich und der OvisLink (auch ohne Speichermedium) steht mit 125 € in der Liste.





