Vergleich Anti-Spyware
Anti-Spyware
Schmarotzer und Spione
Diagnose
Nach dem Scan, der etwa zehn Minuten dauerte, fand Ad-Aware auf unserem Testrechner 328 kritische Spyware-Komponenten – darunter viele Tracking Cookies. Ad-Aware zeigt die Funde in Form einer Liste an, in der der Anwender durch einen Rechtsklick zusätzliche Informationen zu den vorhandenen Ad- und Spyware-Produkten einsehen und die Komponenten zum Löschen markieren kann. Ad-Aware informiert beispielsweise über den Speicherort der Spyware, deren letzte Aktivität und schätzt gleichzeitig ihr Gefahrenpotential ein.
Über den Scan-Settings-Dialog von Ad-Aware können die Anwender das Scannen von Archiven aktivieren.
Desinfektion
Ad-Aware konnte auf unserem sehr verschmutzen System nicht alle Komponenten auf einmal entfernen, sondern war auf einen Reboot angewiesen, um auch jene Dateien zu löschen, die zum Scan-Zeitpunkt aktiv, also vom Betriebssystem in Verwendung waren. Nach dem Neustart mussten wir einen erneuten Scan durchführen, um die restliche Spyware zu lokalisieren und zu entfernen – Ad-Aware merkt sich die betroffenen Dateien nicht. Leider hängte sich Ad-Aware während dieses zweiten Scan-Durchlaufs bei den "Conditional Scans" reproduzierbar auf. Ad-Aware war deswegen nicht zu gebrauchen, um das Testsystem zu säubern. Beim Einsatz auf etwas saubereren Rechnern, die von anderen Anti-Spyware-Lösungen bereits vorgereinigt wurden, trat dieses Problem nicht auf – hier fiel aber auf, dass Ad-Aware beim Entfernen von Spionen diverse Download Accelerator Plus Ads zurücklässt. Diese sind zwar nicht als besonders kritisch einzustufen, Spybot Search and Destroy löscht sie dennoch.


