Test - Philips SL300i
Philips SL300i
Vernunft mit Chic
Bewegte Bilder
Natürlich interessiert am kleinen Stremium-Netzwerk-Player am meisten, wie gut er Video-Streams verschiedener Dateiformate wiedergeben kann. Für uns waren besonders wichtig:
Alle unsere Test-Dateien konnte der SL300i gut darstellen, wobei der selbt das Seitenverhältnis der dargestellten Videos gut im Griff hat: Bei keinem der Testfilme mussten wir auf gestauchte oder langgezogene Eierköpfe schauen. Einzig bei bestimmten Video- und Audio-Codec-Kombinationen haben wir eine mangelhafte Bild-Ton-Synchronisation verzeichnet.
Die Wiedergabe von MPEG1-Sequenzen benötigt eine beachtliche Bandbreite – mehr als im WLAN-Betrieb bei einer größeren Strecke zwischen SL300i und Access Point vorhanden ist. Der MPEG-1-Filme bleibt dann öfters zum Puffernachladen einfach stehen, läuft danach aber weiter.
Filme im Cinemascope-Format gibt der SL300i, wie hier zu sehen, wahlweise mit schwarzen Balken oben und unten oder formatfüllend mit abgeschnittenen Randbereichen rechts und links aus.
Insgesamt waren wir mit der Video-Wiedergabe sehr zufrieden. Doch auch der SL300i hat einen entscheidenden Nachteil: Aus rechtlichen Gründen kann der Netzwerk-Player am PC eingelegte DVDs mit Kopierschutz nicht direkt abspielen. Um solches Material über Netz zu transportieren, müsste der Anwender die .VOB-Dateien der DVD erst einmal entschlüsseln und auf die Festplatte transferieren – eine zwar verbotene, vielfach aber gelebte Praxis.
DVB-T-Aufzeichnungen gibt der SL300i werden formatfüllend aus.
Neben den Video-Dateien, die der Philips Media Manager lokal anbietet, kann der SL300i direkt auf Videoclip-Verzeichnisse im Internet zugreifen. Ein Blick auf iFilm lohnt sich: Dort findet man alles von Musikvideo über Filmtrailer bis zum künstlerische Kurzfilm
Die Berechnung der Bitrate geht auch mal daneben – 1,6 GBit/s sind hier sicher nicht über die WLAN-Schnittstelle gelaufen.













