Vergleichstest Home-NAS
Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2: Medienzentralen für Heimnetzwerke
Bedienung
Beim Web-Interface hantieren die Testkandidaten mit sehr unterschiedlichen Layouts und Gliederungen. Zyxel gewinnt mit seinem funktional präsentierten Samba Server keinen Schönheitspreis, besitzt dafür aber den größten Funktionsumfang. Auf der anderen Seite des Spektrums steht das Iomega Home Media Network Hard Drive, dessen spartanisches Web-Interface sich in lediglich acht Menüs erschöpft. Beim übrigen Testfeld gibt es nur wenig zu beanstanden. Lediglich das Web-Interface Lacie 2Big Network 2TB kommt mit einer etwas unglücklich gewählten Farbgebung: Die oftmals verwendete Kombination aus weißer Schrift auf hellgrauem respektive hellblauem Hintergrund und lässt sich teilweise nur schwer lesen.
Sehtest: Das kontrastarme Web-Interface des Lacie lässt sich mitunter nur schwer lesen. Aktive Dienste erkennen Anwender dafür auf einen Blick. (©Smartmedia PresSservice)
Besonders bunt treibt es dagegen Cisco Linksys. Das Web-Interface des Media Hub NMH305 ist in knalligen Farben gehalten und begrüßt Anwender mit einer Auswahlseite à la Media Center. Die eigentliche Verwaltung verbirgt sich dabei hinter der recht unauffälligen Schaltfläche Konfiguration. Das Web-Interface des Zyxel ist ähnlich aufgebaut, jedoch weitaus weniger bunt.
Den Netzwerk-Allrounder, der sich in Windows-Umgebungen ebenso wohl fühlt wie mit Linux- und Mac-Rechnern, gibt es bei den Heim-NAS-Geräten nicht. Speziell bei Microsoft-fernen Netzwerken heißt es entweder oder: Die Testkandidaten von Iomega und Lacie unterstützen AppleShare, jedoch kein NFS. Der Tranquil PC stellt seine Freigaben dagegen auch Macs zur Verfügung, versteht sich aber nicht mit Linux-Systemen. Einen Pluspunkt verdient sich das Lacie jedoch durch seine übersichtliche Darstellung der Dienste. Auf der Startseite des Web-Interface erkennen Anwender auf einen Blick, ob beispielsweise SMB, AFP oder HTTP gerade aktiv sind. Ebenso einfach gelingt die Verwaltung der Freigaben: Per Mausklick auf das entsprechende Icon legt fest, für welche Dienste das Share freigegeben sein soll.
Auf einen Blick: Der Cisco Linksys Media Hub NMH305 agiert als Multimedia-Lieferant und hat sein Web-Interface explizit darauf ausgerichtet. (©Smartmedia PresSservice)
Cisco Linksys, D-Link und Zyxel machen die Qual der Wahl zweifellos einfach – sie unterstützen weder AppleShare noch NFS. Ein FTP-Server gehört ebenfalls nicht zum Standard-Repertoire der meisten NAS-Geräte und findet sich nur bei Cisco Linksys und Lacie.
Eine Benutzerverwaltung hat jeder der sechs Testkandidaten. Quotas lassen sich dagegen nur beim D-Link DNS-323 einstellen, der Benutzer und Gruppen außerdem recht komfortabel auf einer einzigen Web-Interface-Seite zusammenfasst. Umständlicher lösen das Zyxel, Lacie und Cisco Linksys, die Einstellungen für Benutzer und Gruppen in verschiedenen Menüs anordnen.
Kontingent: Nur beim D-Link DNS-323 können Administratoren einstellen, wie viel Speicherplatz einem Nutzer maximal zur Verfügung stehen darf. (©Smartmedia PresSservice)










<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
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